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30.08.2013

Zinkann-Stiftung unterstützt neue Robotertechnik im EvKB


Prof. Dr. Terttu Pietilä (r.), Chefärztin der Klinik für Neurochirurgie, stellt (v.l.) Ulric Thiede, Vorstandsvorsitzender der Zinkann-Stiftung, Dr. Peter-Christian Zinkann und Dr. Karin Zinkann, Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Amélie Zinkann, Ärztin und Psychotherapeutin und Dr. Rainer Norden, Vorsitzender Geschäftsführer EvKB und Bethel-Vorstand, die Arbeit mit dem neuen OP-Roboter vor. Foto: Elbracht

„NeuroMate“ operiert zielgenau durchs Schlüsselloch

Als erste Klinik in Deutschland verfügt die Neurochirurgie des Evangelischen Krankenhauses Bielefeld (EvKB) über ein robotisches Stereotaxiesystem. Das System ist in der Lage, festgelegte Zielpunkte im Gehirn mit höchster Präzision anzusteuern. Diese Prozeduren erfolgen minimal-invasiv durch kleine Bohrlöcher. Der Schädel muss hierfür nicht großflächig eröffnet werden.

Die hohe Präzision des Systems erlaubt es, Prozeduren in Hirnarealen durchzuführen, die ohne Zuhilfenahme dieser Technologie nicht möglich wären. Die Verletzungsgefahr ist dank der präoperativen Planung geringer und die Operationszeit deutlich verkürzt. Vielen Patienten, denen aufgrund technischer Beschränkungen bisher therapeutische Verfahren verwehrt werden mussten, können jetzt auf eine Behandlung hoffen.

Die Neurochirurgie in Bethel ist mit jährlich 2.600 Eingriffen am Kopf und an der Wirbelsäule die größte Einrichtung ihrer Art in Deutschland. Sie deckt das gesamte Spektrum der neurochirurgischen Versorgung ab. Die Erich und Katharina Zinkann-Stiftung fördert zum wiederholten Mal das EvKB. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Anschaffung von innovativen medizinischen Geräten zu unterstützen.


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