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06.02.2017

Neujahrsempfang EvKB 2017

Medizinische Versorgung in vernetzten Kliniken

Bundesgesundheitsminister Gröhe im Ev. Krankenhaus Bielefeld

 

Für ein enges Netzwerk zwischen medizinischen Kliniken der Spitzenversorgung und kleineren regionalen Krankenhäusern hat sich jetzt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in Bethel ausgesprochen. Beim Neujahrsempfang des Ev. Krankenhauses Bielefeld (EvKB) forderte er weiterhin eine ortsnahe Versorgung der Bevölkerung im Krankenhaus. Gleichzeitig müsse für Notfälle und schwere Erkrankungen aber auch eine medizinische Behandlung auf höchstem Qualitätsniveau möglich sein. Gröhe lobte das EvKB als Klinik einer solchen Spitzenversorgung, die in der Region eine wichtige Rolle einnehme. „Wir müssen das Versprechen einhalten, dass jeder die Hilfe bekommt, die er braucht – unabhängig von Wohnort und Geld“, betonte der Minister.

Neujahrsempfang im EvKB
Freuen sich über einen gelungenen Jahresauftakt: (v.l.) Bethel-Vorstand Dr. Rainer Norden, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl, die Aufsichtsratsvorsitzende Ingeborg von Schubert und Geschäftsführer Dr. Matthias Ernst. Foto: Mario Haase

Hermann Gröhe nannte als Herausforderungen in der medizinischen Versorgung die zunehmend alternde Gesellschaft, die permanente Umsetzung des medizinischen Fortschritts, die Häufung von Demenzerkrankungen bei alten Menschen und die steigende Zahl von chronisch mehrfach Erkrankten.

Ethisch orientierte Behandlungskonzepte, die, wie im EvKB, mit hauptberuflich arbeitenden Fachleuten erstellt würden, bezeichnete er als vorbildlich. Ebenso lobte er das hospital elder life program (help), das im EvKB zur besseren Versorgung älterer Menschen aufgebaut wurde. „Was hier bei Ihnen an Weiterentwicklung läuft, ist eindrucksvoll“, sagte der Minister vor den rund 250 Gästen des Neujahrsempfangs im Assapheum in Bethel.

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