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„Neue große Nöte bedürfen neuer mutiger Gedanken“: Friedrich von Bodelschwingh (6.3.1831-2.4.1910) prägte diesen Satz, der heute, genau 110 Jahre nach seinem Tod, aktueller denn je ist. Denn der frühe und bedeutende Leiter Bethels war nicht nur ein tatkräftiger und visionär denkender Mensch, sondern auch ein leidgeprüfter: Der Diphtherie, eine der schlimmsten ansteckenden Infektionskrankheiten seiner Zeit, fielen vier seiner Kinder zum Opfer.


Trotz seines schweren persönlichen Schicksals behielt er ein offenes Auge für die gesellschaftlichen Herausforderungen seiner Zeit – für die von der Wirtschaftskrise auf die Straße getriebenen „Wanderarmen“, für die mangelhaft versorgten Menschen mit Behinderungen, für die epilepsiekranken Kinder. Diesen „neuen großen Nöten“ trat er entschlossen entgegen, ließ den „mutigen Gedanken“ Taten folgen und baute Bethel zur Arbeitsstätte, zum Lebensort und zur Zufluchtsstätte für all diejenigen aus, denen die damalige Gesellschaft keinen Platz gewähren wollte.

 

 

Fotos: Bethel

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