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129. Adventskonferenz in Bethel

Positive Bilanz und politisches Bewusstsein

Der Klimaschutz sei ein besonders wichtiges Ziel, betonte Pastor Ulrich Pohl.
Der Klimaschutz sei ein besonders wichtiges Ziel, betonte Pastor Ulrich Pohl.

Zur 129. Adventskonferenz hatte der Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel traditionell am Montag nach dem 1. Advent die leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen. Vor rund 290 Gästen im vollbesetzten Assapheum am Bethelplatz zog Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl eine positive Bilanz des zu Ende gehenden Jahres für Bethel.

Für die Zukunft benannte Pastor Pohl unter anderem den Klimaschutz als besonders wichtiges Ziel. „Als Christinnen und Christen, als diakonische Einrichtung stehen wir in der Verantwortung für die Schöpfung, die Gott uns anvertraut hat. Wir müssen und können etwas tun,“ betonte Pastor Pohl. Umweltschutz müsse von der Kita bis zum Altenpflegeheim in allen Bereichen mitgedacht und umgesetzt werden, er müsse Kreise ziehen, erklärte Bethels Vorstandsvorsitzender.

Als weitere Zukunftsthemen nannte Pohl die Personalarbeit um neue Mitarbeitende zu gewinnen; dazu gehörten differenzierte Ausbildungsangebote, ein gutes betriebliches Gesundheitsmanagement und ein verlässliches angemessenes Tarifsystem. Pastor Ulrich Pohl wies außerdem auf die Umsetzung des BTHG als große Zukunftsaufgabe und die weitere Umsetzung und Nutzung der Digitalisierung hin.

Unerlässlich für die erfolgreiche Bearbeitung dieser Themen, seien gesellschaftliche und politische Vernetzung, so Pohl. „Auf dem Weg zu mehr Inklusion und Teilhabe, zu einer offenen Gesellschaft brauchen wir Politikerinnen und Politiker an unserer Seite.“ Politische Kontakte in unterschiedlichster Form habe es an allen Standorten Bethels 2019 in großer Zahl gegeben, das sei sehr erfreulich.

Pastor Ulrich Pohl mahnte angesichts von Fremdenfeindlichkeit und antisemitischen Straftaten kritische Wachsamkeit und Geschichtsbewusstsein an. „So lange dieses menschenverachtende Verhalten Platz und Gehör findet in unserer Gesellschaft, ist es Aufgabe von Staat, Diakonie und Kirche wieder und wieder an die Gräueltaten und die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern.“

Fotos: Christian Weische

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