v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
 
Spenden
Suchen
  • Gottesdienst und Festakt mit Prominenz
  • Gottesdienst und Festakt mit Prominenz
  • Gottesdienst und Festakt mit Prominenz

Abschluss des Jubiläumsjahrs

Das 150-jährige Jubiläum der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel endete am 3. Advent mit einem Gottesdienst in der Zionskirche und anschließendem Empfang im Assapheum. Unter den Besuchern waren etliche Prominente aus Politik, Kirche und Wirtschaft. Auch der nordrheinwestfälische Ministerpräsident Armin Laschet und seine Frau Susanne ließen es sich nicht nehmen, dabei zu sein. Das ZDF hat den Gottesdienst aufgezeichnet und ihn am 24. Dezember ausgestrahlt.

Zionskirche

Der Fernsehgottesdienst ist bis zum 24.12.2018 verfügbar in der ZDF-Mediathek hier 

Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen Annette Kurschus hielt die Predigt und Bethels Vorstandvorsitzender Pastor Ulrich Pohl die Liturgie. Inhaltlich stand die Weihnachtskrippe im Mittelpunkt des Gottesdienstes. In ihrer Predigt betonte Päses Kurschus die Besonderheit der in der Zionskirche aufgebauten Betheler Weihnachtskrippe. Über die klassischen Krippenfiguren hinaus gehören hier Menschen zu den Krippenfiguren, wie die Krankenschwester, ein Hauselternpaar oder eine Diakonisse. Sie symbolisieren damit: die Krippe ist für alle da. Gott komme mit seiner Liebe zu allen Menschen und er habe besonders ein Herz für die, die ganz unten wohnen, betonte die Präses. Vier Menschen aus Bethel waren an der Gestaltung des Gottesdienstes maßgeblich beteiligt. Sie hatten sich jeweils eine Krippenfigur ausgesucht, die von großer symbolischer Bedeutung für sie ist. Ein Hirte, ein Engel, aber auch Vögel und eine Krankenschwester, die zur Krippenlandschaft gehören, sind ihnen wichtig.

Nach dem Gottesdienst ging es ins Assapheum, um mit rund dreihundert Gästen das Jubiläumsjahr festlich zu beschließen. Unter anderen waren das Ehepaar Laschet, Landtagspräsident André Kuper sowie der Europaabgeordnete Elmar Brok und Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen der Einladung gefolgt. In seinem Grußwort blickte der Ministerpräsident auf die Anfänge Bethels zurück. „Der Antrieb, 1867 ein Heim für epileptische Menschen zu gründen, war die christliche Nächstenliebe. In Bethel, dem Haus Gottes, geht es um die Würde jedes einzelnen, und damit um zutiefst humanes Handeln“, so der NRW-Landesvater. Er unterstrich die Bedeutung von Bethel auch heute als prägenden Teil des Sozialstaats und als wichtigen Partner zur Beratung der Politik. Etwa bei der Umsetzung des neuen Bundesteilhabegesetzes seien bisher schon wichtige Anregungen aus Bethel gekommen, so Armin Laschet bei seinem ersten - aber wie er versicherte - bestimmt nicht letzten Besuch in Bethel.

Fotos: Elbracht / Weische

© 2018 v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel