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Neues Pflegezentrum mitten im Quartier

Grundsteinlegung der Altenhilfe Bethel

Seit ein paar Wochen bereits wird mit Hochdruck an dem neuen Pflegezentrum Haus Hannah in Bethel gebaut. Der offizielle Startschuss für den Bau des neuen Angebots der Altenhilfe Bethel fiel jetzt mit der Grundsteinlegung. Auf dem rund 2.600 m² großen Eckgrundstück Saronweg/Königsweg/Hoffnungstaler Weg in Bielefeld-Gadderbaum entstehen 80 moderne Pflegeplätze.

Ließen gemeinsam die Zeitkapsel ins Mauerwerk ein (v.l.): Birgit Michels-Rieß, Leiterin des Hauses Abendfrieden/Abendstern, Wilfried Wesemann, Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong, Architekt Philip Klasing, Pastor Ulrich Pohl, Architekt Volker Crayen, Diakonisse Anke Frickmann, Leitende Schwester der Sarepta Schwesternschaft, Barbara Schneider, Reinhard Röse, Leiter des Immobilienmanagement Bethel, und Ulrich Johnigk von der Unternehmensentwicklung Bethel. Fotos: Christian Weische

„Der Name Hannah bedeutet »Gott ist gnädig«. Das Haus Hannah soll zu einem Ort werden, in dem Menschen das erfahren“, betonte Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong vom Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel bei der kleinen Zeremonie, die musikalisch von der Betheler Posaunenmission eingerahmt wurde. „Wir haben hier im Stadtbezirk Gadderbaum in den letzten Jahren eine wunderbare Entwicklung erlebt. Das neue Pflegezentrum ist ein weiterer mutiger Schritt in die Zukunft“, lobte Bezirksbürgermeisterin Barbara Schneider den modernen Neubau mitten im Quartier. Gemeinsam mit dem Betheler Vorstandsvorsitzenden Pastor Ulrich Pohl ließ sie auf dem Bauplatz am Saronweg 2 eine Zeitkapsel mit Dokumenten in ein Stück Mauerwerk ein. In dem Kupferrohr werden die aktuellen Ausgaben der Bielefelder Tageszeitungen, des RING sowie Baupläne überliefert. 

Vertreter der Politik sowie der Betheler Altenhilfe, Gadderbaumer Bürger, Bauausführende und Sarepta-Schwestern, die Anfang 2022 in das Haus Hannah einziehen sollen, wohnten der Grundsteinlegung bei. Die neue Altenhilfe-Einrichtung ist ein Ersatzbau für das Haus Abendfrieden/Abendstern. Das Feierabendhaus der Sarepta Schwesternschaft entspricht nicht mehr den Auflagen des Wohn- und Teilhabegesetzes. Mit dem Umzug in das Pflegezentrum in der Mitte der Ortschaft Bethel werden für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Abendfrieden/Abendstern viele Wege kürzer. Ob Bäcker, Café, Straßenbahn, Supermarkt oder Innenstadt – alles ist schnell und gut zu erreichen. 

Die Betheler Altenhilfe setzt mit dem Pflegezentrum Haus Hannah ein wohnortnahes, gemeinwesenorientiertes Wohnkonzept im Stadtbezirk um. Das hausgemeinschaftliche Betreuungskonzept im stationären Bereich orientiert sich an zukunftsweisenden Pflegemodellen. Der Neubau mit klarer Struktur und einfacher Wegführung bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern Orientierung und Sicherheit. „Das Leben in der Gemeinschaft und die Teilhabe werden durch die bauliche Struktur unterstützt“, sagte Wilfried Wesemann, Geschäftsführer der Betheler Altenhilfe. Den Mittelpunkt jeder Wohngruppe im Haus Hannah bildet ein offen gestaltetes Wohn- und Esszimmer mit angeschlossener Küche. 

Die barrierefreien Zimmer sind ausschließlich Einzelzimmer mit Bad. Sie verfügen über bodentiefe Fenster, eine Wohnküche sowie eine Terrasse bzw. einen Balkon. Durch die Möglichkeit des Einsatzes technischer Assistenzsysteme soll die Selbstbestimmtheit der Bewohnerinnen und Bewohner gefördert und bei Bedarf zusätzlicher Schutz geboten werden. Bethel investiert rund 9,5 Millionen Euro in das zukunftsweisende Angebot. Den Neubau hat das Bielefelder Architekturbüro crayen+bergedieck geplant. Es hat auch die Bauleitung für die Umsetzung. 

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