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13.11.2017

Was ist das Bundesteilhabegesetz?

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) stellt die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen auf eine neue gesetzliche Grundlage. Die Eingliederungshilfeleistungen sind künftig keine Sozialhilfe mehr, sondern sollen als Nachteilsausgleich weitgehend unabhängig von persönlichem Einkommen und Vermögen dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen mit der Unterstützung, die sie individuell brauchen und wünschen, leben und voll, gleichberechtigt und selbstbestimmt am Leben in der Gesellschaft teilhaben können.

Die Leistungen sollen personenzentriert ausgerichtet werden. Dabei sollen alle zustehenden Leistungen aus den verschiedenen sozialen Sicherungssystemen personenbezogen gebündelt und an den Wünschen der Leistungsberechtigten ausgerichtet werden. Damit das Gesetz wirklich umgesetzt werden kann, sind bis zum 01.01.2020 viele Vorarbeiten in den Diensten und Einrichtungen und in allen Bundesländern erforderlich.

Projekt „Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes“

Das BTHG-Kernteam
Das BTHG-Kernteam

Bethel bearbeitet die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in einem auf drei Jahre angelegten Projekt. Unter der Leitung von Geschäftsführer Michael Conty sind mehr als 50 Fachleute aus allen Eingliederungshilfebereichen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel aus Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit der Klärung der mit dem neuen Gesetz verbunden Fragen befasst.

Bethel will aktiv an der Umsetzung des BTHG auf Bundes- und Länderebene mitwirken, den Übergang der Eingliederungshilfe in das neue System mitgestalten und die Chancen des BTHG zur Veränderung der eigenen Leistungsangebote im Sinne unserer Vision „Gemeinschaft verwirklichen“ nutzen.

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