v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
 
Spenden
Suchen

Gästebuch

Montag, 26-05-14 09:03

Klaus Senft aus Augustdorf

Am 22. Mai 2014 wurde ich zu einem Gespräch Bei den Nazareth Brüder eingeladen. Anwesend waren Herr Wolf und Herr Arlabosse. Dieses Gespräch war sehr lehrreich für mich. Ich brauchte Eine gewisse Zeit Um zu verstehen was wir hier besprachen. Wir gingen sehr ehrlich und offen Miteinander um. Viele Sachen Habe ich noch nicht begriffen Aber Ein zweites Gespräch ist vereinbart worden. Man möchte mit mir die Geschichte die mir passiert ist bearbeiten.. Sobald die fehlenden Akten da sind Werden wir uns wieder treffen. Ich hoffe das die ersten Ideen Bei Ihnen umgesetzt werden. Es ist nicht einfach jeden Recht zu machen. Aber ihm das Gefühl geben, wahrgenommen zu werden. Ich freue mich auf das nächste Gespräch. Mit freundlichen Grüßen Klaus Senft

Sonntag, 25-05-14 18:25

Jens Stellbrink aus Husum

Kultur und Bethel finde ich gut. Ein anderer Spruch fällt mir nicht ein :-)

Samstag, 26-04-14 11:27

Heidrun Hufeland aus Göttingen

Dank dieser tollen Einrichtung bekam mein Onkel Anfang der 1930er Jahre eine neue Heimat. Meine Großmutter starb sehr jung durch einen Verkehrsunfall und mein Vater und seine Brüder wurden der Oma damals weggenommen, weil diese den Behörden zu alt schien, die Enkel zu erziehen. Mein Vater als ältester der drei Brüder kam zu einem Bauern und musste dort seine Unterkunft mit seiner Arbeit auf dem Hof verdienen. Der mittlere Bruder kam zu einem Zirkus, die eine Hilfe für die Tiere suchte und der jüngste Bruder -durch einen Unfall sehbehindert- kam in die Bethelsche Einrichtung bei Hannover. Als er die Schule dort beendet hatte, zog er um nach Rothenburg/Wümme und lebte dort ganz viele Jahre sehr glücklich. Er erzählte immer mit grosser Begeisterung was er dort alles arbeitete und wie die Menschen dort sind, die mit ihm zusammen dort lebten. Leider war ich noch viel zu jung, um das alles richtig zu verstehen. Ich wussste nur immer: meinem Onkel geht es gut und er fühlt sich dort sehr wohl. Selbst als er Pflege rund umd die Uhr brauchte, kam er wieder in ein Hospiz nach Hannover und wurde dort bis zu seinem Tod sehr herzlich und liebevoll betreut. Ich finde diese Einrichtung sehr, sehr gut und würde es begrüssen, wenn es eines Tages einmal Wohnangebote geben würde, so man nach Eintritt ins Rentenalter z. Bsp. wohnen kann und tatkräftig mithelfen kann und gleichzeit sicher sein kann, dass einem geholfen wird, wenn man auf Hilfe angewiesen ist. Heutzutage muß man doch erst suchen ohne Ende, bis man die richtige Einrichtung gefunden hat und ein betreutes Wohnen, wie es derzeit angeboten wird, ist meines Erachtens nicht so gut, wie es sich anhört. Solange ich es kann, würde ich mich auch gern noch in das tägliche Arbeitsleben einbringen, soziale Kontakte zu älteren und jüngeren Menschen gleichermassen haben. Ähnliche Einrichtungen habe ich einmal im Urlaub kennen gelernt. Dort wohnten auf einem ziemlich grossen Areal jüngere und ältere Menschen in eigenen Wohnungen und mit oder ohne Behinderungen. Auf einem zentralen Platz konnte man sich zu einem Schwätzchen treffen, zusammen handarbeiten, oder die angebotenen Singkreise, Bastelnachmittage usw. besuchen. Es wurden Ausflüge angeboten, und Ärzte waren direkt um die Ecke angesiedelt. Ein Supermarkt hatte sich in der Nähe etabliert und selbst ein Blumengeschäft und ein Friseur fehlten dort nicht. Alles lag in einem sehr schön angelegten Wohnpark. So etwas habe ich bisher hier noch nicht gesehen. Und was das beste war: es war bezahlbar!!
Ich finde diese Einrichtung sehr, sehr gut und hoffe, dass sie weiter wächst. Mit liebem Gruß Heidi Hufeland

Kommentar:

Liebe Frau Hufeland,

zunächst einmal vielen Dank für das tolle Lob. Das Lebensmodell für Senioren, dass Sie vorschlagen, finden auch wir sehr gut. Es gibt einige entsprechende Angebote in Bethel, beispielsweise den Breipohls Hof in Bielefeld oder das Lazarus Seniorenzentrum Bad Kösen, in denen wir diesen Ansatz umsetzen. Hier gibt es Appartements für selbstständig lebende ältere Menschen, die sich in einer benachbarten Pflegeeinrichtung ehrenamtlich einbringen können.

www.altenhilfe-bethel.de

Viele Grüße aus Bethel!

Freitag, 25-04-14 15:50

Heinrich Bodensatz

Mit dem obigen Namen schreibe ich hier unter einem Pseudonym. Ich war selber zwischen 1958 und 1968 in einem Heim der Anstalt Bethel und mussrte sexuelle Übergriffe erfahren von seiten derjenigen, die die "Betreuer" waren. Aus meiner Sicht wird es deshalb höchste Zeit, dass ich die Anstalt Bethel ihrer Verantwortung stellt und auch diesen weniger rühmlichen Aspekt ihrer Geschichte aufarbeitet.
Mich hat immert wieder erstaunt und auch erschüttert, wie die Verantwortlichen versucht haben, alles zu vertuschen und wegzutauchen, als ich sie nach meiner Entlassung damit zu konfrontieren versuchte.

Mit Fingern wird immer auf Einrichtungen wie Odenwaldschule und katholische Internate gezeigt, Auf Bethel hat anscheinend noch niemand gezeigt. Ich tue es jetzt, weil ich einer der Betroffenen bin.

Kommentar:

Sehr geehrter Herr "Bodensatz",

in Bethel sind wir uns unserer historischen Verantwortung sehr bewusst. Wie schon im unten stehenden Beitrag (vgl. Di, 22.04.14, 10:59) beschrieben setzen wir uns ein für eine geschichtliche Aufarbeitung, für einen konstruktiven Dialog und für die Unterstützung der Betroffenen, z. B. in Sachen Rentenansprüche.

Wir können das Rad der Zeit natürlich nicht zurückdrehen - leider! Aber wir nehmen das Thema ernst und bemühen uns um einen offenen und selbstkritischen Umgang.

Dienstag, 22-04-14 10:59

Klaus Senft aus Augstdorf

Was wollen Sie eigentlich gegen die Nazareth Brüder machen? Die kinder im Heim sexual u. köperlich geschandet haben 1960 -1967. Diese Kinder haben ganz füchterlich gelieten haben. Es war nicht nur Katoliken gewesen .

Kommentar:

Sehr geehrter Herr Senft,
auch in Bethel sehen wir die von Ihnen angesprochene Zeit sehr kritisch. Deshalb setzen wir uns seit einigen Jahren für die Aufarbeitung ein, beispielsweise durch die in dem Buch „Endstation Freistatt“ (Bethel-Verlag) bereits 2009 dokumentierte wissenschaftliche Untersuchung zu dieser Zeit. In der damaligen niedersächsischen Teilanstalt hat es seitdem viele Informationsveranstaltungen und Gesprächsrunden mit Betroffenen gegeben. Außerdem wurden ihnen ihre Akten zur Verfügung gestellt, zum Beispiel um Rentenansprüche geltend machen zu können. Und natürlich haben die v. Bodelschwingschen Stiftungen Bethel auch in den Entschädigungsfond des Diakonischen Werkes eingezahlt.

Sie sehen, wir befassen uns intensiv mit dem Thema – ungeschehen machen können wir diese unrühmliche Epoche aber nicht.

« 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 »

© 2017 v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel