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04.10.2011

125 Jahre Psychiatrie in Bethel – 100 Jahre Gilead IV


Start einer Jubiläums-Veranstaltungsreihe in Bethel

Psychiatrie-Ausstellung und Zeitzeugen-Berichte 

Bielefeld-Bethel. Vor 125 Jahren begann das Engagement Bethels für psychisch kranke Menschen. Anlässlich des Jubiläums zeichnet eine Ausstellung in der Historischen Sammlung in Bielefeld-Bethel die Entwicklung dieses Arbeitsfeldes nach – vor dem Hintergrund der allgemeinen Entwicklung der Psychiatrie. Die Ausstellung wird ergänzt durch Abendveranstaltungen, in denen Zeitzeugen verschiedene Etappen der Betheler Psychiatriegeschichte lebendig werden lassen. 

Die Ausstellung mit dem Titel „125 Jahre Psychiatrie in Bethel – 100 Jahre Gilead IV" wird eröffnet am 9. Oktober um 15 Uhr in der Historischen Sammlung, Kantensiek 9. Sie ist zunächst bis zum 24. November sonntags bis donnerstags von 15 bis 18 Uhr zu sehen und anschließend bis zum 28. April dienstags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. 

Die abendliche Veranstaltungsreihe in der Historischen Sammlung startet am 26. Oktober um 19 Uhr mit Wilhelm Biermann unter dem Titel „Kindheit und Jugend im ‚Irrenhaus‘". Der Sohn des langjährigen Hausvaters von Morija beschreibt seine Kindheit und Jugend in den 1930er-/1940er-Jahren in der größten Betheler Einrichtung für psychisch kranke Menschen. 

Am 9. November ab 19 Uhr geben ehemalige Mitarbeitende in der Historischen Sammlung einen Einblick in den psychiatrischen Pflegealltag in den 1960er- und 1970er-Jahren. 

Über die Umbruchphase in den 1990er-Jahren berichtet der langjährige Chefarzt Dr. Niels Pörksen am 23. November ab 19 Uhr in der Historischen Sammlung unter dem Titel „Von der Anstalt in die Gemeinde".

 


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