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23.12.2020

2000. Baby auf Gilead geboren


Heike Meinefeld, leitende Hebamme im EvKB und die glückliche junge Familie.

Maya Marleen wickelt ihren Papa Robin Klett schon jetzt um den kleinen Finger. Fotos: Cornelia Schulze

Maya Marleen wickelt Papa schon jetzt um den Finger

Bielefeld-Bethel. Einen Physiker kann so schnell nichts aus der Ruhe bringen – dachte auch Robin Klett, bis jetzt seine erste Tochter geboren wurde. Die kleine Vorbotin zum Weihnachtsfest verwandelte das krisengeschüttelte Jahr 2020 in eines der schönsten Jahre für ihre Eltern.

Maya Marleen, ohne Bindestrich geschrieben, bringt nicht nur ihre Mama Corinna Illner und ihren Papa Robin Klett zum Strahlen. „Mit dem Namen Marleen haben wir die Omas glücklich gemacht, weil beide den Namen lieben“, erzählt die 31-jährige Krankenschwester, die kurz vor dem 4. Advent Maya Marleen, 51 Zentimeter lang, 3.745 Gramm schwer, dunkle, dichte Haare, zur Welt gebracht hat. „Wir sind überglücklich. Maya ist unser erstes Kind“ Und das 2000., das in diesem Jahr in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) geboren wurde.

In einem Familienzimmer hat es sich die junge Familie gemütlich gemacht. „Wir können uns in aller Ruhe aneinander gewöhnen, und Robin erlebt jede Sekunde von Maya mit. Durch die strengen Vorgaben zum Schutz aller in der Pandemiezeit darf er die Klinik ja nicht verlassen. So sind wir rund um die Uhr zusammen“, erzählt die junge Mutter, die selbst als Krankenschwester in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des EvKB arbeitet. 
Papa Robin Klett liegt bequem auf dem Bettchen, seine kleine Tochter schläft eingerollt auf seiner Brust. Der studierte Physiker ist bereits jetzt überzeugt: „Maya braucht mich nur anzuschauen, und ich schmelze dahin.“ Für den gebürtigen Ostwestfalen eine bedingungslose Liebeserklärung, denn eigentlich setzt er in seinem Beruf auf Naturgesetze und Formeln. So leicht bringt den 32-Jährigen nichts ins Wanken. „Man redet vor der Geburt eher sachlich, aber als Maya dann zur Welt gekommen war, haben mich meine eigenen Glückstränen überrollt“. Logisch, das ist ja doch auch so eine Art Naturgesetz.


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