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23.04.2013

5. Hochschultag der Fachhochschule der Diakonie


(v.l.) Lars Kozian, Sandra Waters und Werner Arlabosse stellten die v.Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel als Arbeitgeber vor und gaben den Studierenden Einblicke in ihre Lebensläufe.

Beim „Speed Thinking“ hatten die Besucherinnen und Besucher des Hochschultages Gelegenheit, sich in kurzer Zeit mit anderen auszutauschen. Fotos: Paul Schulz

„Speed Thinking" förderte kreativen Austausch

Bielefeld-Bethel. Der fünfte Hochschultag der Fachhochschule der Diakonie fand jetzt im Assapheum in Bethel statt und stand unter dem Motto „Küssen kann man nicht alleine – Hochschule trifft Praxis“. Beide Seiten, sowohl die Theorie als auch die Praxis, waren durch die Studierenden sowie die Gesellschafter der Fachhochschule der Diakonie vertreten. Studierende präsentierten ihre Abschlussarbeiten; die Gesellschafter stellten sich als Arbeitgeber vor und informierten über aktuelle Projekte in ihren Einrichtungen.

Premiere feierte das „Speed Thinking“. Dieser Programmpunkt wurde von den Organisatoren des Hochschultages entwickelt, um den Austausch zwischen Studierenden, Lehrenden und Arbeitgebern generations-, disziplin- und hierarchieübergreifend zu fördern – und um nicht zuletzt die „ostwestfälische Schwerkraft zu überwinden“, scherzte Diakon Bernd Heide von Scheven, Dozent an der Fachhochschule der Diakonie. Das „Speed Thinking“ ist angelehnt an das „Speed Dating“, bei dem man in kurzer Zeit möglichst viele Flirtpartner kennenlernen kann. Beim „Speed Thinking“ der Fachhochschule der Diakonie ging es allerdings nicht darum, den Partner fürs Leben zu finden, sondern Menschen aus verschiedenen Bereichen für einen kreativen Austausch zusammenzubringen.

Die über 300 Besucherinnen und Besucher des Hochschultages unterhielten sich mit drei unterschiedlichen Gesprächspartnern über „Personalentwicklung“, „Organisationsentwicklung“ und „Innovative Projekte“. Dafür hatten sie jeweils sechs Minuten Zeit. Themen waren zum Beispiel Angebote für junge Menschen mit Essstörungen, Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus und die Situation älter werdender Mitarbeitender.

Die Organisatoren waren selbst positiv überrascht von der Bereitschaft der mehr als 300 Menschen, sich auf das „Speed Thinking“ einzulassen, das heißt von den Stühlen aufzustehen und aufeinander zuzugehen. Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben ein gutes Feedback: In der kurzen Zeit seien intensive Kontakte entstanden. Laut und „wuselig“ sei es zwar gewesen, das habe den Austausch aber lebendig gemacht.

„Wir sind eine junge und innovative Hochschule, wo wenn nicht hier kann man eine neue Methode ausprobieren!“, betonte Bernd Heide von Scheven.

Die Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld-Bethel wurde im Oktober 2006 eröffnet. Sie startete den Lehrbetrieb mit drei Bachelor-Studiengängen und insgesamt 80 Studierenden. Heute sind 560 Studierende für sieben Studiengänge eingeschrieben, und die Nachfrage steigt. Angeboten werden die Studiengänge Management im Sozial- und Gesundheitswesen, Diakonie im Gemeinwesen, Psychische Gesundheit / Psychiatrische Pflege, Pflege, Mentoring im Sozial- und Gesundheitswesen, Heilpädagogik sowie Organisationsentwicklung und Supervision. Die Hochschule wird getragen von elf Gesellschaftern, unter anderem von den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und dem Ev. Johanneswerk.

 


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