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18.12.2009

Ambulante Angebote für Menschen mit Behinderungen werden ausgebaut


Lobetal und Landkreis Barnim unterzeichneten Zielvereinbarung

Lobetal. 69 Menschen mit Behinderung werden in den nächsten beiden Jahren im Landkreis Barnim darauf vorbereitet, den Übergang von der stationären in die ambulante Betreuung zu vollziehen. Gleichzeitig werden weitere sechs tagesstrukturierende Angebote zur Begleitung und Förderung von Menschen mit Behinderung installiert.

Dies sieht eine Zielvereinbarung zwischen dem Landkreis Barnim und den Hoffnungstaler Anstalten Lobetal vor. Sie wurde am 18. Dezember von Landrat Bodo Ihrke sowie von Seiten der Hoffnungstaler Anstalten Lobetal vom Vorstandsvorsitzenden, Pastor Dr. Johannes Feldmann, und vom Kaufmännischen Vorstand Dr. Rainer Norden in Lobetal unterzeichnet und gilt bis Ende 2011.

„Mit der Vereinbarung wird ein erfolgreicher Weg fortgesetzt, den wir mit der ersten Zielvereinbarung 2008 begonnen haben“, unterstrich Landrat Ihrke. Seither hätten 50 Menschen mit Behinderung den Übergang zu mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortung vollzogen. Er dankte den Mitarbeitenden des Lobetaler Fachbereiches Behindertenhilfe für ihr großes Engagement. „Mit der Zielvereinbarung galt und gilt es, die Lebensbedingungen behinderter Menschen zu verbessern. Jeder Mensch soll die Hilfe erhalten, die er persönlich braucht und nicht mehr nur die Hilfe, die gerade vorgehalten wird“, so Bodo Ihrke.

Pastor Dr. Johannes Feldmann und Dr. Rainer Norden hoben hervor, die Vereinbarung schaffe eine gute Grundlage für eine verlässliche Zusammenarbeit zum Wohle der Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. „Wir wollen diesen Vertrag mit Leben erfüllen und dazu beitragen, dass Menschen, deren Lebensweg nicht geradlinig verlaufen ist, eine gute Zukunft haben.“

Die Sozialdezernentin des Landkreises, Sylvia Ulonska, äußerte sich anerkennend über das seit November 2009 bestehende neue Betreuungsangebot „leben lernen Lobetal“ für Menschen mit schweren geistigen Behinderungen und gleichzeitiger psychischer Erkrankung. Dies sei ein Angebot von überregionaler Bedeutung und zeige, dass die Maßnahmen der ersten Zielvereinbarung erfolgreich umgesetzt worden sind.


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