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10.01.2020

Archiv wird zum Kinosaal


Kerstin Stockhecke (vorne v. l.) und Jenny Janzen vom Hauptarchiv Bethel sowie Ingrun Osterfinke und Johanna Niederbiermann (hinten v. l.) vom Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen haben die Ausstellung gemeinsam zusammengestellt. An interaktiven Stationen können sich die Besucher in verschiedenen archivarischen Tätigkeiten ausprobieren. Die Originalaufnahme stammt aus dem Vorspann des Films „In den Spuren Vater Bodelschwinghs“, der erstmals im Jahr 1931 gezeigt wurde. Fotos: v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Historischer Film zeigt Bethel 1930

Bielefeld-Bethel. Am Mittwoch, 15. Januar, zeigt das Hauptarchiv Bethel in seinen Räumen am Bethelplatz 2 den Film „In den Spuren Vater Bodelschwinghs“. Die Vorführung um 17 Uhr ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Ausstellung „was machen die da? – archive zum anfassen“, die in Kooperation mit dem Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen entstanden ist.

Der Stummfilm mit Zwischentiteln, gedreht 1930 in Schwarz-Weiß, wurde erstmals zum 100. Geburtstag Friedrich v. Bodelschwinghs d. Ä. im Jahr 1931 veröffentlicht. 2008 wurde der Film überarbeitet und an heutige Sehgewohnheiten angepasst. Die 90 Jahre alten Aufnahmen zeigen unter anderem die damaligen Einrichtungen, Arbeitsfelder, Gebäude und Straßen Bethels, von denen sich viele noch heute in der Ortschaft wiederfinden. Der Eintritt zur Filmvorführung ist frei, Getränke und Snacks können die Zuschauer gerne mitbringen.

Der Film ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „was machen die da? – archive zum anfassen“, die noch bis Ende Februar geöffnet ist. Besucher erhalten in den Räumen am Bethelplatz 2 Antworten auf typische Fragen rund um die Arbeit von Archiven und erfahren Wissenswertes über den Wahrheitsgehalt gängiger Klischees. An mehreren Stationen werden verschiedene Arbeitsschritte vorgestellt und erläutert. Die Aufgaben eines Archivs reichen von der Übernahme und Erhaltung von Dokumenten bis hin zu ihrer Erschließung für die Öffentlichkeit, zur Geschichtsforschung und zum Verfassen von Publikationen. „Es gibt kaum ein Arbeitsfeld mit so vielen verschiedenen Tätigkeitsbereichen“, sagt Kerstin Stockhecke, die das Hauptarchiv Bethel leitet und die Ausstellung mitgestaltet hat.

Die Ausstellung „was machen die da?“ ist noch bis 28. Februar, montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es unter hauptarchiv-bethel.de.


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