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29.01.2020

Archive am Bethelplatz


Kerstin Stockhecke (vorne, v. l.) und Jenny Janzen vom Hauptarchiv Bethel sowie Ingrun Osterfinke und Johanna Niederbiermann (hinten, v. l.) vom Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen haben die Ausstellung gemeinsam zusammengestellt.

An interaktiven Stationen können sich die Besucher in verschiedenen archivarischen Tätigkeiten ausprobieren. Fotos: Paul Schulz

Hilfestellung bei der Ahnenforschung

Bielefeld-Bethel. Praktische Tipps für die Erforschung des eigenen Familienstammbaums geben das Hauptarchiv Bethel und das Landeskirchliche Archiv der Evangelischen Kirche am Dienstag, 4. Februar, in ihren Räumen am Bethelplatz 2. Ab 17 Uhr erklärt Wolfgang Günther, Leiter des Landeskirchlichen Archivs, wie der Einstieg in die Suche nach den eigenen Wurzeln gelingt – und welche Rolle Kirchenbücher dabei spielen. Sie sind eine unverzichtbare Quelle bei der Recherche, weil sie sämtliche Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen oder Beerdigungen bis in die frühe Neuzeit dokumentieren. So geben sie Auskunft darüber, wer wann wo gelebt hat.

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Ausstellung „was machen die da? – archive zum anfassen“, die das Hauptarchiv Bethel in Kooperation mit dem Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen konzipiert hat. Die Ausstellung ist noch bis Ende Februar geöffnet. Besucher erhalten Antworten auf typische Fragen rund um die Arbeit von Archiven und erfahren Wissenswertes über den Wahrheitsgehalt gängiger Klischees. An mehreren Stationen werden verschiedene Arbeitsschritte vorgestellt und erläutert. Die Aufgaben eines Archivs reichen von der Übernahme und Erhaltung von Dokumenten bis hin zu ihrer Erschließung für die Öffentlichkeit, zur Geschichtsforschung und zum Verfassen von Publikationen. „Es gibt kaum ein Arbeitsfeld mit so vielen verschiedenen Tätigkeitsbereichen“, sagt Kerstin Stockhecke, die das Hauptarchiv Bethel leitet und die Ausstellung mitgestaltet hat.

Die Ausstellung „was machen die da?“ in den Räumen am Bethelplatz 2 ist noch bis 28. Februar, montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es unter hauptarchiv-bethel.de. 


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