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23.07.2013

Ausstellung im Hauptarchiv Bethel


(v.l.) Kerstin Stockhecke, Leiterin des Hauptarchivs Bethel, zeigt Max Mania, Franziska Diemerling, Jenny Unrau und Katrin Weber an der Mitmachstation das Waschen der Briefmarken.

„Ausschneiden für Bethel. 125 Jahre Briefmarkenstelle Bethel"

Bielefeld-Bethel. Die Briefmarkenstelle Bethel in Bielefeld wird in diesem Jahr 125 Jahre alt. Das Hauptarchiv Bethel, Bethelplatz 2, in Bielefeld, widmet diesem Jubiläum die Ausstellung „Ausschneiden für Bethel. 125 Jahre Briefmarkenstelle Bethel“.

Historische und aktuelle Fotos sowie Dokumente geben Einblicke in die Geschichte der Briefmarkenstelle. Seit 1888 und bis heute sammeln die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel abgestempelte und neuwertige Briefmarken, um Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen. Die Beschäftigten nehmen die Sendungen entgegen, sortieren die Briefmarken und bereiten sie für den Verkauf an Sammler vor. Der Erlös sichert die Arbeitsplätze in der Briefmarkenstelle Bethel.

In der Ausstellung können die Besucherinnen und Besucher an einer Mitmachstation selbst Briefmarken ausschneiden, waschen, pressen – und damit Teil der Ausstellung werden.

Dass Briefmarken auch Kunst sein können, zeigen die Schülerinnen und Schüler der Betheler Mamre-Patmos-Schule. Sie haben Briefmarkenkunstwerke als Jubiläumsgeschenk für die Briefmarkenstelle gestaltet, die in der Ausstellung zu sehen sind.

Außerdem wird der Guinness-Weltrekord gezeigt: Das längste Briefmarkenband der Welt ist beim Evangelischen Kirchentag in Hamburg entstanden. Gemeinsam mit mehreren Hundert engagierten Kirchentagsbesuchern haben die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel ein 427 Meter langes Band mit Briefmarken beklebt.

Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Geführte Rundgänge sind nach Vereinbarung möglich, Tel: 0521-144-3506. Die Ausstellung kann bis zum 27. September im Hauptarchiv Bethel, Bethelplatz 2,  in Bielefeld, besucht werden.


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