v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
 
Spenden
Suchen
30.10.2018

Bethel bildet Mobilitätsassistenten aus


Über den erfolgreichen Abschluss freuen sich Kursleiterinnen, Absolventen und Kooperationspartner: (v.l.n.r.) Birgit Gansfort-Walkusch, Tanja Krüger, Nicole Nölke, Iris Siemer, Chris Beck, Silvia Offermann, Nadja Diembeck, Uwe Meinhold und Steffen Tamm, Heike Klose von moBiel/Stadtwerke, Martin Henke, Geschäftsführer von Bethel proWerk, und Lothar Prüßner von der Polizei. Foto: Paul Schulz

Unterwegs mit geprüftem Knowhow

Bielefeld-Bethel. Ein ganzes Jahr lang waren Menschen aus Bethel in Köln, Hamburg, Bremen und natürlich Bielefeld mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. In unbekannter Umgebung mussten sie mithilfe ihrer Smartphones zu vorgegebenen Zielorten navigieren. Die Aufgabenstellung erhielten sie über eine Nachricht auf ihr Handy, den Erfolg bestätigte ein „Selfie“ am Zielort. Nach dem Bestehen dieser und vieler weiterer Prüfungen dürfen sich die sieben Absolventen eines Kurses von „Bildung & Beratung Bethel“ jetzt „Mobilitätsassistenten“ nennen.

Hinter ihnen liegt ein umfangreiches und vielfältiges Ausbildungsprogramm, in dem sie auf alles vorbereitet wurden, was ihnen widerfahren kann, wenn sie im städtischen Raum unterwegs sind. Ein blockierter Rollstuhl-Stellplatz, eine überraschende Fahrplan-Änderung oder pöbelnde Mitreisende sind nun für die Betheler Mobilitätsassistenten keine unlösbaren Aufgaben mehr. Um diese Kompetenzen zu vermitteln, kooperierte „Bildung & Beratung Bethel“ mit der Polizei Bielefeld, dem Deutschen Roten Kreuz und moBiel. „Unsere Kursteilnehmer haben nicht nur sehr viel gelernt, sondern auch Selbstbewusstsein entwickelt“, zieht Kursleiterin Birgit Gansfort-Walkusch zufrieden Bilanz. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Tanja Krüger begleitete sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die unterschiedlichen Module und überprüfte das Erlernte immer wieder.

Jetzt sind die zertifizierten Mobilitätsassistenten bereit für ihre Aufgabe: Sie begleiten Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung im Nahverkehr, etwa zum Arzt, bei Behördengängen oder zu Freizeitaktivitäten. Bislang wird diese Aufgabe vielmals von Fachkräften wahrgenommen, die nun entlastet werden.


© 2021 v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
var _paq = _paq || []; _paq.push(["setDoNotTrack", true]); _paq.push(['trackPageView']); _paq.push(['enableLinkTracking']); (function() { var u="https://statistiken.bethel.de/"; _paq.push(['setTrackerUrl', u+'piwik.php']); _paq.push(['setSiteId', 2]); var d=document, g=d.createElement('script'), s=d.getElementsByTagName('script')[0]; g.type='text/javascript'; g.async=true; g.defer=true; g.src=u+'piwik.js'; s.parentNode.insertBefore(g,s); })();