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29.05.2018

Bethel-Gymnasium und Horstmanngroup kooperieren


Über zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit freuen sich (v. l.) Friedrich Schröder, Koordinator der Betriebspartnerschaft, Schulleiter Dr. Andreas Gather, Jürgen Horstmann, und Swen Binner, Geschäftsführer für berufliche Bildung bei der IHK Bielefeld. Foto: Paul Schulz

BINGO-Tag, Bewerbungstraining und Bobby-Cars

Bielefeld-Bethel. Auf eine gute Zusammenarbeit blickten die Horstmanngroup und die Friedrich-v. Bodelschwingh-Schulen am Montag, 28. Mai, zurück: Seit zehn Jahren kooperiert die Bielefelder Unternehmensgruppe mit dem Bethel-Gymnasium. Mit einem Festakt in der Schul-Aula wurde nun eine Erfolgsgeschichte gewürdigt.

Schülerinnen und Schüler optimal für das Berufsleben vorzubereiten, ist das erklärte Ziel der Zusammenarbeit. Sie lernten beispielsweise, wie man eine attraktive Bewerbungsmappe erstellt und im Vorstellungsgespräch überzeugt. Im Erdkunde-Unterricht wurden wirtschaftliche Zusammenhänge am Beispiel der in Bielefeld ansässigen Unternehmen vermittelt, und vor Ort, in verschiedenen Unternehmen der Horstmanngroup, erhielten sie Einblick in die Arbeitswelt.

So durften die Schülerinnen und Schüler des Physik-Kurses beim BINGO-Projekt, kurz für „Berufsinitiative der Ingenieure Ostwestfalen-Lippe“, das Tochterunternehmen Krause-Biagosch in Bielefeld-Quelle besuchen. Dort stand auf dem Stundenplan, sich am Beispiel eines Laserbelichters über die praktische Umsetzung physikalischer Verfahren in der Drucktechnik zu informieren. Ebenso anschaulich wurde Physik bei einem Projekt zum Bielefelder „Bobby-Car Solar Cup“, bei dem die bekannten roten Plastik-Renner von einem sonnenlicht-befeuerten Elektromotor angetrieben werden.

Viele weitere gemeinsame Jahre wünschte sich Unternehmensgründer und Geschäftsführer Jürgen Horstmann in seinem Redebeitrag. Schließlich sei die vergangene Dekade ein außergewöhnlicher Erfolg gewesen. Er hob hervor, wie wichtig ein früher Kontakt zwischen schulischem Bildungsträger und Unternehmen sei. So sollen Schülerinnen und Schüler bei Praktika erste Schritte im Berufsleben wagen – „mit offenen Augen und Ohren“: Gerade von älteren Mitarbeitern können sie viel lernen. Gleichzeitig empfahl der Bielefelder Unternehmer eine praktische Ausbildung gleich nach der Schule, um „die Herausforderungen des Lebens zu meistern.“


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