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04.02.2010

Betheler Altenhilfe plant moderne Einrichtung in Senne


Beschlossene Sache: Einen Entwurf des Architekturbüros Pappert + Weichynik für die geplante Senioreneinrichtung am Breipohls Hof präsentieren Reinhard Röse, Leiter des Betheler Immobilienmanagements, Projektleiter Ulrich Johnigk, Ulrich Strüber, Geschäftsführer der Altenhilfe-Bethel, Joachim Berens, Geschäftsführer der Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensverwaltungs-GmbH, und Architekt Michael Pappert.

Bielefeld-Bethel. Beschlossene Sache: Das Seniorenzentrum v. Plettenberg-Stift, eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel an der Kampstraße in Bielefeld-Senne, wird durch eine neue Einrichtung ersetzt. Jetzt steht auch der künftige Standort in der Senner Ortsmitte fest. 

Für den Neubau des geplanten Alten- und Pflegeheims wurde ein 3 558 qm großes Grundstück im Neubaugebiet Breipohls Hof gewählt. Hier entsteht 2011 ein differenziertes, stadtteilorientiertes Wohn- und Pflegeangebot. Bisherige Eigentümerin der Fläche war die Stadt Bielefeld. Für das Bauprojekt veranschlagt die Altenhilfe-Bethel eine Investitionssumme von rund sieben Millionen Euro. 

„Mit der Einrichtung am Breipohls Hof werden wir unser hochwertiges Angebot nicht nur erhalten, sondern weiter verbessern“, betont Ulrich Strüber, Geschäftsführer der Betheler Altenhilfe. Neben einem modernen, vielseitig und flexibel nutzbaren Gebäude werden auch Einkaufsmöglichkeiten sowie die gute Ortsanbindung zu einer Steigerung der Lebensqualität beitragen. „Das neue Haus bietet eine gute Perspektive – für alle Bewohnerinnen und Bewohner des v. Plettenberg-Stifts“, so Ulrich Strüber. Die Nachfolgeeinrichtung wird über rund 70 Pflegeplätze verfügen. Angeschlossen sind etwa 20 Wohnungen, deren Bewohner in unterschiedlichem Umfang versorgt und unterstützt werden. 

Zu dem Neubau gab es aufgrund umfangreicher Brandschutzauflagen und Modernisierungsnotwendigkeiten keine Alternativen. Unvertretbar hohe Investitionen wären für den Umbau des bisherigen Gebäudes nötig gewesen, die zu einer erheblichen finanziellen Mehrbelastung der Bewohnerinnen und Bewohner geführt hätten. Trotzdem wäre die Wohnqualität in dem 40 Jahre alten Gebäude nicht deutlich zu steigern gewesen. Durch einen neuen Ersatzbau kann der Standort Senne langfristig gesichert und für zukünftige Erfordernisse vorbereitet werden. Mit dieser Lösung wird auch eine massive Belastung der Bewohnerinnen und Bewohner vermieden, die sonst einem zweijährigen Umbau bei laufendem Betrieb ausgesetzt worden wären.


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