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08.03.2021

Betheler Freizeit- und Kulturzentrum eröffnet neue Räumlichkeiten


Eine Schulung für Menschen, die Corona-Testungen durchführen wollen, gehörte zu den ersten Veranstaltungen im neuen Saal.

Die Schmiede-Leiter Susanne Stelbrink und Christian Schütte freuen sich über deutlich mehr räumliche Kapazitäten und ein eigenes Catering. Fotos: Christian Weische

Neue-Schmiede-Anbau ermöglichet eigenes Catering

Bielefeld-Bethel. Die ersten Gäste waren bereits da: Im Saal des neu errichteten Anbaus der Neuen Schmiede in Bielefeld-Bethel veranstaltete das Hotel Lindenhof vor wenigen Tagen seine jährliche Betriebsversammlung. „Und heute finden in unseren neuen Räumen Schulungen für Menschen statt, die sich an der Durchführung von Corona-Testungen beteiligen wollen“, berichten die beiden Leiter des Freizeit- und Kulturzentrums Susanne Stelbrink und Christian Schütte von dem gelungenen Start.

Der Anbau eröffnet der Neuen Schmiede eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Herzstück in dem zweigeschossigen Bau ist der Saal mit einer Fläche von 165 Quadratmetern. Er fülle größenmäßig die Lücke zwischen dem 235-Quadratmeter-Saal und dem 60-Quadratmeter-Saal im „alten“ Hauptgebäude, erklärt Christian Schütte. Die Nachfrage für das Tagungsgeschäft sei hoch. Außerdem mache der neue Saal aus atmosphärischen Gründen Sinn. „Mit 50 Menschen auf 240 Quadratmetern zu feiern ist ungemütlich“, sagt er. Der Saal ist mit modernster Veranstaltungs- und Seminartechnik ausgestattet und kann bei Bedarf geteilt werden. Ein nahegelegenes gut ausgestattetes Pflegebad ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigungen einen längeren und durchgehenden Aufenthalt bei Veranstaltungen.

Eine deutliche Verbesserung für die Neue Schmiede ist auch die große Catering-Küche mit einer Fläche von 100 Quadratmetern. Sie wird ausdrücklich nicht für das bestehende Restaurant genutzt, sondern ermöglicht ein eigenes Catering für Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen. „Bislang mussten wir dafür extern einkaufen. Nun können wir dieses Volumen selbst einbehalten“, freut sich Christian Schütte.

Mit der Inbetriebnahme der Catering-Küche, zu der auch ein modernes Kühlhaus und eine große Spülküche gehören, sind acht neue Inklusions-Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen entstanden. Im Innenhof der Neuen Schmiede wurde zudem bereits eine E-Ladesäule für ein elektrobetriebenes Catering-Lieferfahrzeug installiert.  

Der Neubau verfügt darüber hinaus über zwei Seminarräume. Im Obergeschoss befinden sich außerdem Räume für das Büro für Bürgerschaftliches Engagement und für das Bethel-Projekt „Lebenslust“. In dem Projekt werden Menschen mit Beeinträchtigungen Fragen zu den Themen Freundschaft, Partnerschaft und Sexualität beantwortet.

Insgesamt wurden rund 2,6 Millionen Euro in den Anbau des Freizeit- und Kulturzentrums Neue Schmiede investiert. Das Projekt wurde gefördert mit Mitteln der „Aktion Mensch“ und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Coronabedingt gab und gibt es keine offizielle Eröffnung.

Die Neue Schmiede in der Handwerkerstraße 7 bietet eine Vielzahl an Angeboten. Dazu gehören Kulturveranstaltungen wie Konzerte und Lesungen oder die Gastronomie mit dem Biergarten. Die Räumlichkeiten können für öffentliche und private Veranstaltungen genutzt werden.


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