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23.12.2020

Bielefelder Unternehmen engagiert im Kinderzentrum Bethel


Der Blick aus dem Fenster auf den Kiklichterzauber

Nur für die Patientinnen und Patienten war sogar der Weihnachtsmann - alias Dr. Georg Classen, Leitender Arzt im Kinderzentrum - zu Besuch im Kiklichterzauber. Gemeinsam mit Birgit Teske verteilt er Geschenke. Gut, dass der Nikolaustag noch vor dem Lockdown war. Fotos: Mario Haase

Ein verstecktes Weihnachtsland

Bielefeld- Bethel. Die Advents- und Weihnachtsfeierlichkeiten bringen jedes Jahr gerade bei den Kindern und Jugendlichen Licht in den Krankenhausalltag. Doch in diesem Jahr fiel coronabedingt alles aus, fast alles. Erstmals glitzerte vor dem Kinderzentrum Bethel am Haus 2 eine riesige Winterwunderlandschaft mit Weihnachtsbaum, Schneemännern und Krippe. Diese großartige Idee konnte nur mit Hilfe vieler Unternehmer und durch engagierte Pflegekräfte umgesetzt werden.

Direkt im Garten von Haus 2 des Kinderzentrums Bethel ist in der Adventszeit das entstanden, was viele Weihnachtsfreunde in diesem Jahr so schmerzlich vermisst haben: Ein strahlendes Weihnachtswunderland. Die Idee kam aus der Kinderonkologie. „In diesem Jahr fielen ja alle Weihnachtsfeiern aus. Ich wollte gerne ein paar Lichterketten aufhängen und einen Weihnachtsbaum aufstellen, damit die Kinder was zu schauen haben“, berichtet Birgit Teske, Pflegerische Leitung der Kinderonkologie im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) und Motor dieser Aktion, die schnell richtig an Fahrt aufnahm. Agenturen, Elternvereine, Veranstaltungstechniker, Gärtner, Zeltverleiher und zahlreiche anonyme Spender, die seit langem die Kinderonkologie unterstützen, waren begeistert. Die Patientinnen und Patienten machten sich sofort daran, ihrem Weihnachtsland einen Namen zu geben. „Kiklichterzauber“ – eine Zusammensetzung aus Kinderklinik und Lichterzauber.

„Die Aktion hat eine Dynamik entwickelt, die mich positiv überrollt hat“, gesteht Birgit Teske, deren Team sich selbst übertrumpft hat. „Als wir davon gehört haben, wollten wir die Idee sofort tatkräftig unterstützen“, so Henner Zimmat von der Agentur Extrem Beweglich, der gleich Andre Janzen von Elektro-Licht Bielefeld mit ins Boot holte. Ein Winterwonderland muss Glitzern und Strahlen. Der Kiklichterzauber wuchs jeden Tag um weitere Attraktionen, so hatten die Kinder von ihren Fenstern der Krankenzimmer aus oder wenn sie einen kleinen Spaziergang machen durften, immer etwas Neues zu entdecken. An zahlreichen Tagen waren sogar Überraschungs-Aktionen geplant – aber der Lockdown machte den Programmmachern einen Strich durch die Rechnung. Dennoch der Kiklichterzauber sorgte dafür, dass die Adventszeit im Krankenhaus für alle ein bisschen zauberhafter wurde. „In diesem Jahr durften wir diese Landschaft ja ausschließlich für Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen öffnen – aber vielleicht sieht es ja zum nächsten Weihnachtsfest anders aus“, hoffen Birgit Teske und ihr Team.


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