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09.08.2018

Brandschutz-Schulungen aus Bethel


Die beiden Betheler proWerk-Brandschutzhelfer (v. l.) Florian Langenberg und René Schmidt, Geschäftsführerin Michaela Diesen und der Brandschutzbeauftragte Bruno Kuhn sind stolz auf das neue, hochmoderne Rauchdemohaus, das jetzt in den Brandschutz-Schulungen zu Einsatz kommt. Das Rauchdemohaus ist mit einer umfangreichen Technik ausgestattet. Fotos: Reinhard Elbracht

Rauchdemohaus und Rettungspuppen

Bielefeld-Bethel. Was tun, wenn es brennt? Wie man richtig – oder auch falsch – handelt, vermittelt ein Schulungsteam aus dem Betheler Stiftungsbereich proWerk allen Interessierten. Die Beratung in betrieblichem Brandschutz, eine Gefahrenanalyse vor Ort oder auch die Brandschutzhelfer-Ausbildung gehören zum Angebot der Betheler Experten.

Für die Brandschutzschulungen setzt das Team jetzt ein hochmodernes „Rauchdemohaus“ ein. Die Zimmer zeigen verschiedene Beispiele für Gefahrensituationen: eine umgestürzte Kerze, ein angekokeltes Bett oder Gegenstände im Treppenhaus, die im Weg stehen. Ein Pool weiterer Einrichtungsgegenstände steht zur Verfügung, damit die vorhandenen Räumlichkeiten bei einer Schulung vor Ort nachgebaut werden können.

Auf der Rückseite des Rauchdemohauses verbirgt sich eine umfangreiche Technik: Hier sitzen die Steuerungen für Nebelmaschine, Rauchwarnmelder, Fenster- und Türöffnungen sowie den Aufzug. Mit Hilfe der Nebelmaschine, die per Fernbedienung in Betrieb gesetzt werden kann, können die einzelnen Zimmer verraucht werden. Die Türen lassen sich mittels Seilzug öffnen und schließen, und drei Rauchwarnmelder geben Alarm, sobald Rauch in die Messkammer eindringt. Auch das Absetzen eines Notrufs kann simuliert werden.

Das Rauchdemohaus wird bei Brandschutzschulungen von Kindern, Jugendlichen und Menschen mit kognitiven Einschränkungen, aber auch bei Mitarbeiter-Schulungen eingesetzt. Mit seiner Hilfe können typische Entstehungsbrände gezielter dargestellt werden. Die Schulung lässt sich mit einer kleinen Gruppe direkt vor dem Rauchdemohaus durchführen. Bei einer größeren Gruppe werden die Vorgänge im Haus mit Hilfe einer Webcam über einen Beamer auf eine Leinwand übertragen. Die Schulung wird auch in Leichter Sprache angeboten.

Zusätzlich zum Rauchdemohaus wurden aus Spenden in Höhe von rund 7.000 Euro für die Schulung nicht entflammbare Rettungspuppen und eine Akku-betriebene Nebelmaschine für möglichst realitätsnahe Brandschutzübungen angeschafft.

Informationen zu den Brandschutz-Schulungen von „Bethel proWerk“ gibt es bei Bruno Kuhn, Tel. 0521 144-2429, E-Mail bruno.kuhn@bethel.de. Die Schulungsinhalte sind durch die Berufsgenossenschaft vorgegeben. Mit seinem gut ausgestatteten Schulungsfahrzeug ist das Betheler Team zu Auftraggebern auch über die Region Ostwestfalen hinaus unterwegs.


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