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09.11.2020

Condor MedTec GmbH spendet Gesichtsvisiere für Bethel


Mit Hilfe der gespendeten Schutzvisiere können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie Fabian Linnenlücke im Betheler Haus Leontes gut mit den Klienten über Mimik und Gestik kommunizieren.

„Faceshields“ ermöglichen behinderten Menschen Kommunikation per Mimik

Bielefeld. Spezielle Gesichtsvisiere im Gegenwert von rund 10.000 Euro überreichte jetzt Ira Fecke-Schulte von Condor Group für Bethel – stellvertretend für die Projektpartner des Direct Manufacturing Research Center (DMRC) der Universität Paderborn, Centroplast und LST-Laserschneidtechnik. Die 750 Visiere seien ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Klienten und Mitarbeiter, freut sich Stefan Helling-Voß, Geschäftsführer im Betheler Stiftungsbereich „Bethel.regional“. 

Viele Menschen in den Einrichtungen könnten aufgrund von Vorerkrankungen oder ihrer Behinderung keinen Mund-Nasenschutz tragen, so Helling-Voß. Außerdem sei eine Kommunikation oft nicht über Sprache, sondern nur über Mimik und Gestik möglich.

Die speziellen „Spaceshields“ hat die Firma Condor MedTec gemeinsam mit Wissenschaftlern des DMRC entwickelt. Centroplast Engineerings Plastics und LST-Laserschneidtechnik unterstützen durch Materialspenden und Arbeitsleistung.

Die Gesichtsvisiere wurden für den Einsatz im Krankenhausbereich entwickelt. „Sie werden im klinischen Alltag zusätzlich zum Mund-Nasen-Schutz getragen und entsprechen den medizinischen und hygienischen Anforderungen eines Krankenhauses“, erklärt Ira Fecke-Schulte, Geschäftsführerin bei Condor MedTec. „Die Faceshields sind gut zu desinfizieren und weisen eine Einheitsgröße auf, um für viele Kopfgrößen geeignet zu sein.“

Insgesamt wurden seit April 4.500 „Faceshields“ in der Region OWL kostenfrei an Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeheime und weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens verteilt.

 


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