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06.05.2016

Die Altenheim-Landschaft in Bethel verändert sich


Umbauten, Umzüge und ein neues Haus

Bielefeld-Bethel. Haus Abendfrieden wird geschlossen. In der traditionsreichen Altenhilfe-Einrichtung im Remterweg leben zurzeit noch vorwiegend Feierabend-Diakonissen und Ravensberger Schwestern im Ruhestand. Ein Umbau sei aus wirtschaftlichen, organisatorischen und inhaltlichen Gründen nicht sinnvoll, betont die Direktion des Stiftungsbereichs Altenhilfe Bethel der Stiftungen Sarepta/Nazareth. Stattdessen ist ein moderner Neubau in der Ortschaft Bethel geplant, der 2019 fertiggestellt sein soll. 

Für die Ausstattung und Wohnqualität der Alten- und Pflegeheime gibt es neue Mindeststandards. Bis 2018 müssen alle Einrichtungen so umgebaut werden, dass sie den neuen Anforderungen entsprechen. Das sieht das Wohn- und Teilhabegesetz in Nordrhein-Westfalen vor. Daraufhin haben die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel ihre sieben Alten- und Pflegeeinrichtungen in Bielefeld auf den Prüfstand gestellt und Konsequenzen gezogen. 

Auch das Nachbargebäude von Haus Abendfrieden, Haus Abendstern, kann aus Gründen der neuen gesetzlichen Anforderungen und Qualitätsstandards nicht als Altenhilfeeinrichtung weitergeführt werden. Es wird am 31. Oktober dieses Jahres geschlossen und danach umfassend saniert. In den Umbau ziehen Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH) ein, die jetzt noch im Haus Elim in Eckardtsheim wohnen. 

Für Wach-Koma-Patienten bietet das sanierte Gebäude künftig große Vorteile. Zum einen liegt es näher zum Ev. Krankenhaus Bielefeld. Zum anderen kann mit der höheren Zimmerzahl auf die steigende Nachfrage von Beatmungsplätzen reagiert werden. Nicht zuletzt ist das Haus zentraler zur Innenstadt von Bielefeld gelegen und für die Angehörigen besser erreichbar. Die Abteilung, die im Haus Elim durch den Umzug des Bereichs „MeH – Pflege und Betreuung von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen“ frei wird, wird saniert. Anschließend steht sie der wachsenden Zahl von älteren Menschen mit Behinderungen und erhöhtem Pflegebedarf zur Verfügung. 

Der Verbesserungs- und Weiterentwicklungsprozess in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Bethel steht im Zusammenhang mit gesetzlichen Veränderungen auf Bundes- und Landesebene. Beispielsweise tritt zum 1. Januar 2017 der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff in Kraft, der Einfluss auf Konzepte, Versorgungsstrukturen und Refinanzierung der Versorgung von pflegebedürftigen Menschen nehmen wird. In Nordrhein-Westfalen wurden mit dem Wohn- und Teilhabegesetz zudem neue Anforderungen an die Wohnqualität in Pflegeheimen festgelegt, wie den Ausbau von Barrierefreiheit, Mindestanforderungen an Zimmergrößen, die Ausstattung mit Duschbädern und insbesondere auch eine Reduzierung der Zahl der Doppelzimmer. Diese Änderungen müssen bis zum Jahr 2018 umgesetzt werden. 

Die Bewohnerinnen, Bewohner, Angehörigen und gesetzlichen Betreuer wurden über die Veränderungen der Altenheim-Landschaft in Trägerschaft Bethels informiert. Es werden Ersatzplätze in anderen Alten- und Pflegeeinrichtungen Bethels angeboten. Auch die Arbeitsverträge der Mitarbeitenden werden fortgeführt. Sie erhalten einen neuen Arbeitsplatz in einer anderen Einrichtung Bethels. 

 

 

 

 

 

 

 


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