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07.09.2010

Die Kunst des Hörens im Haus der Stille


Eine Ausstellung mit Bildern und Texten zum Hören 

Bielefeld-Bethel. Die Ausstellung „Hör-Bilder“ wird am Sonntag, dem 12. September um 11.30 Uhr im Haus der Stille eröffnet. Sie wurde von der Osnabrücker Germanistin Prof. Dr. Jutta Wermke konzipiert. Prof. Wermke wird auch am Sonntag die Einführung in das Thema geben. Musikalisch begleitet wird die Vernissage vom Klangkünstler Jörg Kerll. 

Hören ist eine Kunst, die über dem Sehen einerseits und dem Sprechen andererseits in der abendländischen Kultur ins Hintertreffen geraten ist. Allerdings scheint sich das Blatt seit einiger Zeit zu wenden: Hörbücher fordern zunehmend Beachtung, Lärmschutz wird verschärft diskutiert. Akustik Design prägt immer mehr die Alltagserfahrung. 

Die Ausstellung rückt jedoch die ästhetische Seite in den Vordergrund. Abbildungen (Reproduktionen) aus der Kunstgeschichte sollen auf Phänomene des Hörens aufmerksam machen und Hörvorstellungen wecken. Literaturzitate dienen der Reflexion und können Diskussionen anregen. Jutta Wermke möchte über die Bilder das auditive Vorstellungsvermögen und die Fantasie der Besucher ansprechen.  

Die Exposition „Hör-Bilder“ bildet den Einstieg in das Schwerpunktthema 2010 vom Haus der Stille. Es steht unter dem Motto „Die Kunst des Hörens - auf dem Weg zur Stille“. Begleitende Veranstaltungen von Prof. Wermke sind der Oasentag „Hörräume entdecken“ vom 17.bis 18. September sowie ein Salonabend am 3.November mit der Lesung „Die Stadt im Ohr“, die inhaltlich das Thema Großstadtliteratur aufgreift. 

Die Ausstellung „Hör-Bilder“ ist vom 12.9. - 31.12.2010 im Haus der Stille, Am Zionswald 5 in Bielefeld-Bethel von montags - freitags, 10 bis 18 Uhr zu sehen.


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