v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
 
Spenden
Suchen
15.04.2011

Eheleute Schopf fördern neues Bethel-Projekt


Den Beitrag und die langjährige Unterstützung Bethels durch Rolf Schopf (Foto) und Gerda Schopf bei vielen anderen Projekten hat das diakonische Unternehmen mit der Namensgebung „Bildungszentrum Schopf“ gewürdigt.

Seit Jahrzehnten unterstützen Gerda und Rolf Schopf aus Achim bei Bremen gemeinnützige Organisationen.

Der 21-jährige Auszubildende Dominik Fritz zeigte Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen (4. v. l.) und Rolf Schopf (Mitte) seinen Arbeitsplatz im Metallbereich des neuen Bildungszentrums.

Unermüdlich, still und bedacht 

Achim/Bielefeld. Leise und bescheiden, dafür aber mit umso mehr Herzblut und Energie unterstützen Gerda und Rolf Schopf aus Achim bei Bremen seit Jahrzehnten gemeinnützige Organisationen. Ganz gezielt wählen die Eheleute Projekte für kranke, alte, behinderte und benachteiligte Menschen aus, die sie sinnvoll und nachhaltig finden. Jetzt konnten die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel dank ihrer Unterstützung ein neues Bildungszentrum für 90 junge Menschen mit Behinderung eröffnen. 

In dem Zentrum für berufliche Bildung im Bielefelder Stadtteil Stieghorst werden junge behinderte Menschen so gefördert und trainiert, dass sie trotz ihrer Beeinträchtigungen eine Arbeit ausüben können und möglichst eine Ausbildung oder Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt finden. Insgesamt wurden für den Neubau und die Ausstattung 4,1 Millionen Euro investiert. Einen wesentlichen Beitrag für das rein spendenfinanzierte Projekt hat das Ehepaar Gerda und Rolf Schopf geleistet. Ihren Beitrag und ihre langjährige Unterstützung Bethels bei vielen anderen Projekten hat das diakonische Unternehmen mit der Namensgebung „Bildungszentrum Schopf“ gewürdigt. 

Bethel ist nur eines von unzählig vielen Beispielen für das ernorme Engagement der Eheleute Schopf in Deutschland und in der ganzen Welt. Sie zählen zu den größten Förderern gemeinnütziger und sozialer Institutionen in Deutschland – dazu gehören unter anderem die Deutsche Welthungerhilfe, Ärzte ohne Grenzen oder die Deutsche Carreras Krebshilfe. 

Mit hohen Summen machen Gerda und Rolf Schopf viele Projekte überhaupt erst möglich – und bleiben dabei stets bescheiden im Hintergrund. Auch bei der Eröffnung des Betheler Bildungszentrums lenkte Rolf Schopf von der eigenen Leistung ab: „Ich danke vor allem den vielen Mitarbeitenden in meinem ehemaligen Unternehmen. Denn sie haben letztlich die Mittel erwirtschaftet, die dieses Engagement ermöglichen“, so Rolf Schopf. Er rief alle auf, die mehr leisten können, den Minderfähigen zu helfen. Er schloss seine Worte mit einem Dank an seine Frau, die ihm stets den Rücken freigehalten habe und daher auf Vieles verzichtete. 

Rolf Schopf war Alleineigentümer der Bremer Firma Eduscho. Vor rund zehn Jahren verkaufte er sein Unternehmen an den Mitbewerber Tchibo. Seitdem verstärkten die Eheleute ihr gemeinnütziges Engagement, unter anderem durch die Gründung mehrerer Treuhandstiftungen. „Diejenigen, die es können, sollen auch dazu beitragen, anderen zu helfen“, sagte Rolf Schopf, als er und seine Frau im November 2008 das Bundesverdienstkreuz im Bremer Rathaus für ihr soziales Engagement verliehen bekamen. Für Bethels Vorstandsmitglied Dr. Rainer Norden sind Gerda und Rolf Schopf ein gutes Beispiel für „die enorme Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement“.


© 2019 v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel