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18.09.2012

Fachhochschule der Diakonie hilft beim Aufbau von Studiengängen


Michael Schulz und Hilke Bertelsmann starten im März ihre Lehrtätigkeit in Tansania.

Universität in Tansania ernennt Bielefelder Professoren 

Bielefeld-Bethel. Normalerweise unterstützt Hilke Bertelsmann in Bielefeld die Leitung der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld als Prorektorin, ihr Kollege Michael Schulz ist Leiter des Studiengangs "Psychische Gesundheit / Psychiatrische Pflege". Jetzt haben die beiden  Hochschullehrer einen nicht alltäglichen Nebenjob: Sie wurden zu Honorarprofessoren des Sebastian Kolowa University College (SEKUCO) in Lushuto/Tansania ernannt. Per Post traf die Ernennungsurkunde von der zuständigen Tumaini University aus dem tansanischen Makumira ein.  

Mit ihrer Lehrtätigkeit unterstützen Hilke Bertelsmann und Michael Schulz den Aufbau des neuen Studiengangs "Mental Health Care", der bereits im letzten Jahr eingerichtet und daraufhin akkreditiert wurde. Damit der Studiengang genehmigt wird, ist jedoch qualifiziertes Lehrpersonal nötig. Und weil  in Tansania  geeignete Fachkräfte noch nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen,  holt sich die Hochschule erfahrene Unterstützung aus Bielefeld. Erst im März war Hilke Bertelsmann als Gastdozentin vor Ort, um  Studierenden der Sonderpädagogik im Schwerpunktfach Sucht und Alkohol zu unterrichten – ein Thema, das in Tansania zunehmend zum Problem wird. 

Entstanden ist die Zusammenarbeit durch die Vereinte Evangelische Mission, mit der die Fachhochschule der Diakonie verbunden ist. So unterschiedlich die Rahmenbedingungen in den Ländern auch sind, die beiden innovativen Hochschulen in Lushoto und Bielefeld-Bethel ähneln sich in vielfältiger Weise: Beide wurden vor sechs Jahren gegründet, beide sind evangelische Hochschulen und bieten Studiengänge angepasst an den Bedarf von Mitarbeitern in Kirche und Diakonie an. Und beide haben ihren Schwerpunkt im Sozial- und Gesundheitswesen.

Wenn die beiden Professoren im kommenden März nach Tansania reisen, werden sie nicht nur mehrwöchige Lehrveranstaltungen anbieten, sondern auch die Kooperation zwischen den beiden Hochschulen voran treiben. Die Fachhochschule der Diakonie bietet seit einem Jahr einen Bachelorstudiengang für Psychiatrische Pflege an – ein ähnlicher Studiengang wird an der SEKUCO nächstes Jahr starten. Ziel der Fachhochschule der Diakonie ist ein regelmäßiger Austausch von Lehrenden und Studierenden. Die Vision: Vielleicht könnten schon bald Studierende aus Deutschland und Tansania über einen virtuellen Hörsaal gemeinsame Lehrveranstaltungen besuchen.


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