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28.03.2019

Fachtag Gesundheit für Mitarbeitende


Über die zahlreiche Teilnahme am Fachtag Gesundheit freuten sich: (v. l.) Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong vom Bethel-Vorstand, Prof. Dr. Peter Paulus, Barbara Manschmidt und Frank Thies, Schulleiter der Mamre-Patmos-Schule.

Mit Übungen aus der Theaterpädagogik trainierten die Teilnehmer ihre geistige Flexibilität. Fotos: Christian Weische

Gesund und fit bleiben im Schulalltag

Bielefeld-Bethel. Mit einem Gesundheitstag haben der Stiftungsbereich Schulen und die Zionsgemeinde Bethel jetzt das Wohlbefinden aller Lehrer, Erzieher und Verwaltungsangestellten in den Mittelpunkt gestellt. An der Veranstaltung in der Mamre-Patmos-Schule in Bethel, die im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse stattfand, nahmen rund 380 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teil. Sie erhielten die Möglichkeit sich in vielfältigen Workshops über Erfahrungen auszutauschen sowie Ideen von Fachexperten für den eigenen Arbeitsbereich zu entwickeln.

„Dass jemand gut arbeiten kann, steht und fällt damit, ob jemand sich in seiner Arbeitsumgebung wohl fühlt und Anerkennung bekommt“, sagte Barbara Manschmidt, Geschäftsführerin des Stiftungsbereichs Schulen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Mit diesem Projekt wolle man gemeinsam mit den Mitarbeitenden Maßnahmen für den Arbeitsalltag entwickeln, die zum Wohlbefinden beitragen. „Nur, wenn sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund und fit fühlen, ist die Aufmerksamkeit voll da. Das ist wichtig für die Menschen, um die wir uns kümmern“, ergänzte sie.

In welchem Zusammenhang die Gesundheit und der Arbeitskontext Schule stehen, erläuterte Prof. Dr. Peter Paulus, leitender Geschäftsführer des Zentrums für angewandte Gesundheitswissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg. Der Experte beschäftigt sich mit der Frage, wie mit Gesundheit die Qualität von Erziehung, Bildung und der Einrichtungen gesteigert werden kann. Eine große Verantwortung sieht Prof. Dr. Peter Paulus bei der Schulleitung: „Sie muss eine Vision entwickeln und überlegen, wie die Strukturen und Prozesse mit Gesundheit so gestaltet werden können, dass sie das Kernanliegen von Schule, eine gute Schule zu sein, und das Kernanliegen der Lehrkräfte, gute Lehrerinnen und Lehrer zu sein, befördern.“ Entscheidend sei, dass es der Schulleitung gelinge, das Kollegium für diese Vision zu begeistern.

Deutlich wurde auch, dass die psychische Gesundheit der Lehrer und Schüler für die schulische Gesundheitsförderung an Bedeutung gewinnt. In zahlreichen Workshops erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Anregungen, wie sie mit Achtsamkeit, Resilienztraining und Bewegung Stress begegnen können. Dass Humor eine heilsame Wirkung im oft anstrengenden Schulalltag haben kann, verdeutlichte Astrid Hauke, besser bekannt als Lieselotte Quetschkommode. Die Schauspielerin präsentierte mit Hilfe von Theatertechniken Methoden, die die Lehrenden im Umgang mit Kollegen und Schülern umsetzen können. „Humor kann helfen, mehr Verständnis füreinander zu haben, den Druck zu mindern und die Kommunikation zu verbessern“, so die Expertin. Neben den Workshops zum stressfreien Arbeiten gab es Tipps zur gesunden Ernährung, wie einfache Gerichte zum Mitnehmen und einen Smoothie-Aktionsstand.


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