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26.11.2014

Frühlinge Bielefeld e.V. und E.A. Baumgarte-Stiftung unterstützen Kinderklinik


Chefarzt Prof. Dr. Eckard Hamelmann (v.r.), Renate Baumgarte, Vorstand Ernst-August Baumgarte Stiftung, Dr. Marco Schmeer und Liane Isermann vom Frühlinge Bielefeld e.V. sowie des Team der Kinderklinik Dr. Stefan Heinzel und Dr. Ursula Weller freuen sich, dass die Stelle von Juscha Lewin (l.) für ein Jahr gesichert ist.

Psychologische Betreuung für Eltern von Frühgeborenen

Bielefeld-Bethel. Anlässlich des Welt-Frühgeborenen-Tages am 17. November verkauften die Mitglieder des Vereins Frühlinge Bielefeld im Ev. Krankenhaus Bielefeld (EvKB) selbstgebackene Waffeln. Mit dem Erlös unterstützen sie verschiedene Projekte in der Betheler Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

Der Verein wurde 2007 von Eltern ehemaliger Frühgeborener gegründet, um eine Plattform für einen Erfahrungsaustausch zu bilden und betroffene Familien zu unterstützen. Frühlinge Bielefeld e.V. arbeitet eng mit der Klinikleitung, den Ärzten und dem Pflegepersonal zusammen.

Besonders am Herzen liegt den Mitgliedern des Vereins die psychologische Betreuung für Eltern. Denn sie wissen aus eigener Erfahrung, dass die Familien auf dem oft schwierigen und langen Weg während der Zeit im Krankenhaus und darüber hinaus einer qualifizierten Begleitung in Form eines psychologisch geschulten Ansprechpartners bedürfen. Durch die Unterstützung der Ernst-August Baumgarte Stiftung konnte die Stelle der Psychologin Juscha Lewin in der Kinderklinik Bethel für ein weiteres Jahr gesichert werden. „Nur eine ganzheitliche Versorgung von Frühchen und Eltern führt zu der angestrebten, positiven Entwicklung der Familien. Aus diesem Grund werden wir auch zukünftig die psychologische Betreuung der Eltern unterstützen“, so Renate Baumgarte, Vorstand Ernst-August Baumgarte Stiftung.

Die Psychologin arbeitet eng mit den Medizinern und Seelsorgern aus dem EvKB zusammen und unterstützt die Eltern bei der Nachsorgebetreuung. „Wir freuen uns sehr, dass Juscha Lewin unser Team auch im nächsten Jahr verstärkt. Für die Eltern ist die psychologische Unterstützung eine große Hilfe in dieser schwierigen Situation“, sagt der Chefarzt der Betheler Kinderklinik Prof. Dr. Eckard Hamelmann.

Mit dem Welt-Frühgeborenen-Tag soll auf die Belange der Frühgeborenen und ihrer Familien aufmerksam gemacht werden. Allein in Deutschland werden jedes Jahr etwa

60.000 Kinder zu früh geboren. Elternvertreter weltweit haben am 17. November die  Probleme und Risiken für die Entwicklung dieser Kinder und die damit verbundenen Folgen für die betroffenen Familien öffentlich gemacht.


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