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04.07.2019

Großer Jubel bei Schülern des Gymnasiums Bethel


Die Schüler bei der Vorführung im Hannoveraner Kirchenamt der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD). Die 46 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bethels wurden im Hannoveraner Kirchenamt der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) für ihre beiden Videos von Oberkirchenrätin Dr. Birgit Sendler-Koschel (Mitte, l. daneben Religionslehrerin Jessica Weingart mit der Urkunde) ausgezeichnet. Fotos: Bethel

Videobeiträge der 9 a und 9 b preiswürdig bei internationalem Wettbewerb

Hannover/Bielefeld-Bethel. International war der Wettbewerb ausgeschrieben und aus neun Ländern und vier Kontinenten hatten sich Gruppen bzw. Klassen bei der diesjährigen Mitmachaktion zu „Frieden und Unfrieden“ an evangelischen Schulen beteiligt. Zwei der insgesamt fünf ausgezeichneten Beiträge kamen von den Schülerinnen und Schülern zweier neunter Klassen des Gymnasiums Bethel. Sie wurden jetzt im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover für ihre kreativen Videos ausgezeichnet.

Gemeinsam mit Ihren Lehrerinnen Jessica Weingart und Silke Pfenningschmidt-Gläsker wurden die 46 Schüler der Klassen 9a und 9b der Friedrich-v. Bodelschwingh-Schulen vor der Preisverleihung von Oberkirchenrätin Dr. Birgit Sendler-Koschel, Leiterin der EKD-Bildungsabteilung, begrüßt. Sie hatte mit mehreren Jurymitgliedern die Aufgabe, diese Beiträge zu prämieren, was aus Sicht der Jury überhaupt nicht einfach war: „Wir haben wirklich sehr intensiv beraten, da alle Beiträge sehr inspirierend waren.“ Die Videos von den Betheler Schülerinnen und Schülern hätten dabei besonders durch inhaltliche Tiefe und eine einzigartige Darstellung des Themas überzeugt.

Als Koordinatorin für internationale Kontakte hatte Silke Pfenningschmidt-Gläsker ihre Kollegin und die beiden Klassen auf dieses Projekt aufmerksam gemacht. Im Evangelischen Religionsunterricht mit Jessica Weingart wurden dann Filmideen entwickelt. Dabei ging es um Situationen von Jugendlichen untereinander, aber auch mit den Eltern. „Nach kurzer Überlegung haben wir über die Bergpredigt Themen aus dem Alltag erarbeitet, die dann in den beiden Videos umgesetzt wurden“, erklärt dazu die 15-jährige Emma Kunze. Sie hatte eine der Hauptrollen vor der Kamera übernommen, während sich andere Schüler um die Technik, den Schnitt oder auch die Vertonung kümmerten. Für Religionslehrerin Jessica Weingart war neben den tollen Ergebnissen dann auch besonders beeindruckend, mit wie viel Arbeitseifer die Schüler und Schülerinnen bei der Sache waren: „Von daher freut es mich umso mehr, dass sie jetzt mit diesem tollen Preis ausgezeichnet werden.“

Neben einer entsprechenden Tafel als Anerkennung erhielten die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss der Wettbewerbs-Präsentation fünf neue Tablets, um noch „digitaler“ mit anderen Schulen kommunizieren zu können. „Genauso wichtig wie das Thema Frieden ist uns nämlich auch, dass wir durch unser internationales Netzwerk von über 800 evangelischen Schulen und Hochschulen einen Austausch zwischen allen Kontinenten ermöglichen können“, ermutigte Dr. Birgit Sendler-Koschel die Schüler sich weiter an solchen Projekten zu beteiligen und mit anderen Schulen auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten.


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