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03.06.2009

Haltestellen in Bethel nun barrierefrei


Genoppte Steine geben Orientierung: André Steinkröger, Azubi beim Landschafts- und Gartenbau Bethel, verlegte „taktile Elemente“ an der Bushaltestelle. Foto: Paul Schulz

Noppensteine weisen den Weg

Bielefeld-Bethel. Früher war manches, aber sicher nicht alles besser. Für behinderte Menschen, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, ist heute vieles leichter als noch vor wenigen Jahren. In Bethel wird jetzt die letzte Bushaltestelle umgestaltet, die noch nicht barrierefrei war.

„Früher brauchte man in jedem Bus eine Rampe, die umständlich bei jedem Halt ausgefahren wurde. Erst dann konnte man im Rollstuhl den Bus verlassen“, berichtet Iris von der Gracht. Die Leiterin des Betheler Verkehrs- und Mobilitätsmanagements setzte sich für die Umbauarbeiten an der Linie 122 ein. Zwar bleiben die fest installierten Rampen in den Bussen erhalten, aber an den neuen erhöhten Bordsteinkanten kann der Bus nun „andocken“. Durch den ebenerdigen Zugang können Rollstuhlfahrer ohne fremde Hilfe ein- und aussteigen. Für blinde Menschen wurden „taktile Elemente“ in die Bushaltestellen integriert. So begrenzen genoppte Steinplatten die Wartezone und geben Orientierung. Die Gesamtkosten in Höhe von 76.000 Euro trägt die Stadt Bielefeld.

Bevor die Haltestelle der Betheler Klinik Gilead IV am Karl-Siebold-Weg behindertengerecht gestaltet wurde, waren die Haltestellen „Dankort“ am Hoffnungstaler Weg sowie „Kinderklinik“ und „Freudental“ am Grenzweg an der Reihe. Im Zuge der Neugestaltung des Quellenhofwegs wurden die Haltestellen der zweiten Buslinie, die durch Bethel fährt (Linie 121), bereits im vergangenen Jahr umgebaut. Ebenfalls neu ist das Buswartehäuschen am Betheleck, der mit rund 1 000 Einsteigern pro Tag belebtesten Haltestelle in Bethel.

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