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22.05.2019

Hilfe für Menschen mit Behinderungen


Ludwig Kirsch (61) freut sich über jede gut gefüllte Briefmarken-Sammelbox und über seine abwechslungsreiche Arbeit in der Briefmarkenstelle Bethel. Foto: Paul Schulz

Wittener unterstützen Bethel mit Briefmarken-Boxen

Witten/Bielefeld-Bethel. Die Briefmarkenstelle Bethel in Bielefeld wird von zahlreichen Einrichtungen, Unternehmen und Kirchengemeinden in Witten mit dem Aufstellen von Briefmarken-Sammelboxen unterstützt. Als offizielle Sammelstellen wollen sie helfen, sinnvolle Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu erhalten. Mit der Box, die den Aufruf „Briefmarken sammeln für Bethel!“ trägt, bieten sie den Bürgerinnen und Bürgern eine einfache und kostenlose Möglichkeit, Briefmarken für Bethel zu spenden.

Zu den Unterstützern gehören neben dem Jobcenter der Stadt Witten und der Stadtverwaltung unter anderem auch die Universität Witten/Herdecke sowie evangelische Kirchengemeinden, Apotheken, Versicherer und der Arbeiter-Samariter-Bund KV Witten. Sie hoffen, dass möglichst viele Menschen in Witten die Sammelbox nutzen. „Mit den Briefmarken wird vielen Menschen mit Behinderungen eine sinnvolle und erfüllende Beschäftigung gesichert“, sagt Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl. „Dafür sind wir allen Beteiligten sehr dankbar.“ Bundesweit stehen die Sammelboxen mittlerweile an mehr als 2.500 Standorten.

In der Briefmarkenstelle Bethel sind mehr als 120 Menschen mit Behinderungen mit der Aufbereitung von Postwertzeichen beschäftigt. Jeden Tag kommen rund 400 Pakete, Päckchen und Briefe mit gebrauchten Marken in der Briefmarkenstelle an. Die Briefmarken werden bearbeitet und an Sammler verkauft. „Das ist spannend und macht viel Spaß“, sagt der 61-jährige Ludwig Kirsch, der Postwertzeichen aus allen Ländern der Welt, insbesondere aber aus Europa, für den Verkauf sortiert. Durch die vielen gespendeten Marken sei seine Arbeit immer „abwechslungsreich und vielseitig“, freut sich der psychisch erkrankte Beschäftigte und gelernte Bibliothekar.

Friedrich von Bodelschwingh hatte die Briefmarkenstelle Bethel im Jahr 1888 gegründet. Damals sortierten etwa 20 Menschen mit Behinderungen die gespendeten Postwertzeichen. So entstand eine sinnvolle Beschäftigung für die Menschen in Bethel. Nähere Informationen zu den Sammelboxen und über die Briefmarkenstelle Bethel finden Interessierte im Internet unter www.briefmarken-bethel.de

Die Briefmarkenstelle Bethel ist eine Einrichtung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Jedes Jahr werden etwa 230.000 behinderte, alte, kranke oder sozial benachteiligte Menschen durch Bethel-Angebote in acht Bundesländern behandelt, betreut oder ausgebildet. Rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich für diese Menschen.

Briefmarken-Spender finden die Sammelboxen an folgenden Standorten:

  • Stadt Witten Jobcenter EN, Holzkampstr. 7b, 58453 Witten
  • Ev.-luth. Johannis-Kirchengemeinde, Bonhoefferstr. 10, 58452 Witten
  • Stadtverwaltung Witten, Marktstr. 16, 58452 Witten
  • Arbeiter-Samariter-Bund KV Witten e.V., Westfalenstr. 43, 58453 Witten
  • Provinzial Geschäftsstelle Schulze & Schmitt OHG, Annenstr. 129, 58453 Witten
  • Westfalen-Apotheke, Hörder Str. 352, 58454 Witten
  • Ev. Kirchengemeinde Witten-Stockum, Mittelstr. 11, 58454 Witten
  • Universität Witten/Herdecke (Poststelle), Alfred-Herrhausen-Str. 50, 58455 Witten
  • Brunnen Apotheke, Im Hammertal 68, 58456 Witten.

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