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02.08.2017

Kinder-Psychosomatik


Die Premiere des Ehemaligentreffens der Psychosomatischen Station im Kinderzentrum war ein voller Erfolg: (vorne v.l.) Danny und Wilma mit Therapiehündin Jala, (hinten v.l.) Lisa Weber, Sven Damaske, Taimi, Pia Neuhäuser, Kristin, Annett Gehler.

1. Ehemaligentreffen: „Zimmer Sieben kommt gerne“

Bielefeld-Bethel. Der Motor für das erste Ehemaligentreffen auf der Psychosomatischen Station im Kinderzentrum Bethel waren die Kinder und Jugendlichen selbst. Eine WhatsApp-Gruppe reichte den Ehemaligen nicht aus – sie wollten sich  wiedersehen. Schließlich verbringen die jungen Patienten oft Monate gemeinsam auf dieser besonderen Station.

Mit so einem kräftigen Zuspruch hätten Lisa Weber, Sven Damaske, Annett Gehler, Elena Wieser und Pia Neuhäuser niemals gerechnet. Das Team aus Psychologen, Medizinern, Pflegekräften und Therapeuten der Psychosomatischen Station im Kinderzentrum Bethel, war einfach überwältigt: Rund 80 Anmeldungen lagen für das erste Ehemaligentreffen innerhalb kürzester Zeit auf dem Tisch. In der Psychosomatik der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin werden in erster Linie Kinder und Jugendliche aufgenommen, die unter massiven körperlichen Erkrankungen und Beschwerden leiden, die durch psychische Faktoren hervorgerufen werden. Essstörungen, Schulängste oder chronische Schmerzzustände sind nur einige Beispiele.

„Zimmer sieben kommt gerne“ – diese kurze Email-Zusage zum Treffen zeigt, dass in der Therapiezeit Freundschaften entstanden sind. Schließlich verbringen die jungen Patientinnen und Patienten ihren zwei- bis siebenmonatigen Aufenthalt gemeinsam auf der Station. Vergleichbare Diagnosen schweißen zusammen. „Sie erleben auf unserer Station, dass es andere Jugendliche gibt, die ähnliche Erkrankungen haben.“   

Entsprechend vertraut war der Nachmittag, an dem es gerade für die Mitarbeitenden der Station viele wunderbare Überraschungen gab. „Ich habe manche nicht auf den ersten Blick wiedererkannt“, gesteht der stellvertretende pflegerische Leiter Sven Damaske. „Da steht dann eine junge Frau vor uns und erzählt, dass sie jetzt das Abitur gemacht hat, studiert und gerade in ihre eigene Wohnung gezogen ist. Das ist ein großartiges Gefühl“. Solche Momente erfüllen die Behandlungsteams verständlicherweise mit Stolz.

Zum Ehemaligentreffen, das jetzt erstmals stattfand, aber sicher nicht einmalig sein wird, kamen auch ehemalige Mitarbeitende der Station sowie die Mitarbeiterinnen der tiergestützten Therapie mit ihrem Hund. An den Vorbereitungen war hauptsächlich die aktuelle Patientengruppe beteiligt, die dann hoffentlich auch bald zu den Ehemaligen gehören wird.          


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