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28.02.2013

„Lindenstraße“-Produzent unterstützt Bethel


Hans W. Geißendörfer und seine Produktionsfirma unterstützen Bethel seit vielen Jahren.

Geißendörfer gratuliert zum 125-Jährigen der Briefmarkenstelle

Köln/Bielefeld-Bethel. Als Kind habe ihm seine Mutter, eine Pfarrerswitwe, viel von Bethel erzählt, sagt Hans W. Geißendörfer. „Sie hat Spenden dorthin geschickt, obwohl wir selbst nicht so viel hatten. Bethel ist mir somit gewissermaßen in Herz und Kopf eingepflanzt“, erzählt der bekannte Produzent der WDR-Fernsehserie „Lindenstraße“. Seit vielen Jahren ist Hans W. Geißendörfer selbst Spender für Bethel, und seine Produktionsfirma unterstützt die Briefmarkenstelle Bethel, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum feiert.

Die mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion (gff) in Köln sammeln in regelmäßigen Aktionen für die Briefmarkenstelle Bethel – und das seit 1991. Es gibt in der Firma zwei feste Anlaufstellen für die Briefpost: das Produktionsbüro und das Pressebüro der „Lindenstraße“. An beiden Stellen geht es sehr lebhaft zu. Geschäftspost und Autogrammkarten machen den größten Anteil aus.

Hans W. Geißendörfer findet es prima, wenn man mit so einfachen Mitteln wirklich Gutes tun kann. „Ich freue mich darüber, dass wir das, was wir Sonntag für Sonntag auf dem Bildschirm zeigen, auch im Alltag der ‚Lindenstraße‘-Produktion leben: sich einzusetzen für Menschen, denen es nicht so gut geht“, sagt der Regisseur und Autor.

Die „gff“ produziert die „Lindestraße“ gemeinsam mit dem WDR. Dem 71-jährigen Filmproduzenten Hans W. Geißendörfer ist es wichtig in der Serie mit filmischen Mitteln auch für die Toleranz zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu werben. „Mit der Serienfigur ‚Martin‘ haben wir seit vielen Jahren einen Menschen mit Down-Syndrom im Ensemble und in der Handlung der ‚Lindenstraße‘“, erzählt er. Außerdem habe auch schon ein spastisch gelähmter Mensch in der Serie mitgespielt, der damals von „Benny Beimer“ betreut wurde.

Hans W. Geißendörfer schickte jetzt seine Glückwünsche anlässlich des Jubiläums der Briefmarkenstelle nach Bethel. Auf Großflächenplakaten wird gerade deutschlandweit auf das Jubiläum aufmerksam gemacht. Vor 125 Jahren wurde die Einrichtung gegründet. Und 125 Menschen mit Behinderung sind heute mit der Aufbereitung von gespendeten Postwertzeichen in der Briefmarkenstelle und in verschiedenen Betheler Werkstätten beschäftigt. Jeden Tag kommen mehr als 400 Pakete, Päckchen und Briefe mit Marken in der Briefmarkenstelle an. Die Briefmarken werden ausgeschnitten, sortiert und an Sammler verkauft.


Dateien:
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