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26.11.2009

Neubau Kinderhospiz Bethel


(v.l.) Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel und Ulrike Lübbert, zukünftige Leiterin des Kinderhospizes, präsentieren das Modell der Wettbewerbssieger, Michael Pappert und Gerd Weichynik aus Bielefeld. Fotos: Paul Schulz

Der Siegerentwurf des Bielefelder Architektenbüros „Pappert und Weichynik“ ist nun Grundlage der weiteren Planung. Foto: Paul Schulz

Bielefelder Architekten gewinnen Wettbewerb

Bielefeld-Bethel. Die besten Entwürfe für den Neubau des geplanten Kinderhospizes in Bethel wurden am 26. November ausgezeichnet. Den ersten Platz in einem bundesweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerb belegte das Büro „Pappert und Weichynik“ aus Bielefeld, gefolgt von Architekten aus Lübeck und Braunschweig. Im Dankort in Bethel gratulierte Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, den siegreichen Wettbewerbsteilnehmern.

Ein hohes Maß an „Ideen, Arbeit und Kreativität“ seien in den Wettbewerb eingeflossen, würdigte Pastor Ulrich Pohl in seiner Laudatio den Einsatz der beteiligten Architekten: „Es war eine sehr anspruchsvolle Aufgabenstellung, für die es noch wenige Vorbilder in Deutschland gibt.“ Mit den Ergebnissen zeigte sich der Bethel-Vorstandsvorsitzende zufrieden: „Wir sind heute einen wichtigen Schritt weiter. Aber“, fügt er hinzu, „die meiste Arbeit liegt noch vor uns.“

Der Auszeichnung ging ein dreimonatiger Wettbewerb voraus, in dem ein Architekt oder eine Architektin für den Neubau am Remterweg gesucht wurde. Insgesamt 293 Architektenbüros aus ganz Deutschland hatten sich um die Teilnahme am Wettbewerb beworben, 25 durften schließlich ihre Vorschläge einreichen. Die besten sechs Entwürfe wurden mit einem Preisgeld von insgesamt 24.000 Euro belohnt. Alle eingereichten Ergebnisse sind bis zum 10. Dezember in der Dankort-Halle, Quellenhofweg 25, zu sehen.

Der Baubeginn für das Kinderhospiz ist für den April 2010 geplant, die ersten Hospizgäste sollen im Frühjahr 2011 aufgenommen werden. Die Kosten für Bau, Einrichtung und Ausstattung des Hauses betragen rund 4,9 Millionen Euro – der Finanzbedarf des laufenden Betriebes liegt bei etwa einer Millionen Euro jährlich. Da die Finanzierung nicht durch öffentliche Mittel gesichert ist, ist Bethel auf Spenden und Unterstützung angewiesen.

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