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15.03.2019

Neue Qualifizierungsmaßnahme entwickelt


Maßarbeit: Größe und Gewicht sind ausschlaggebend für die Futtermenge, die einem Pferd zusteht. Neben dem Heu benötigen Pferde individuell zusammengestelltes Zusatzfutter. Fotos: Christian Weische

Über den erfolgreichen Abschluss des ersten Qualifizierungsbausteins freuten sich (v. l.) Sozialarbeiterin Kerstin Raimann, Knut Niewiera, Jochen Häger, Tanja Flechtenmacher, Thorsten Kampmann, Marco Vohmann, Michelle Durrant, Therapiepferd Paul, Christina Mausolff, Ingolf Jacob vom Bewegungs- und Sporttherapeutischen Dienst Bethel und proWerk-Geschäftsführer Martin Henke. Foto: Paul Schulz

Auf dem Weg zum Pferde-Profi im Bethel-Reitstall

Bielefeld-Bethel. Pferde füttern wie ein Profi: In einem Jahr lernten vier junge Menschen aus Bethel, wie die Therapiepferde im Bethel-Reitstall fachgerecht versorgt werden. Jetzt bewiesen Michelle Durrant, Thorsten Kampmann, Knut Niewiera und Tanja Flechtenmacher ihre Kenntnisse und legten eine von der Landwirtschaftskammer zertifizierte Prüfung ab. Die vier Teilnehmenden sind über Bethel proWerk mit betriebsintegrierten Arbeitsplätzen beim Therapeutischen Reiten Bethel beschäftigt.

Der „Qualifizierungsbaustein Pferdefütterung“ konnte zum ersten Mal in Bethel angeboten werden. Es handelt sich um ein berufsvorbereitendes Projekt, das in Kooperation von den beiden Betheler Stiftungsbereichen proWerk und Bethel.regional durchgeführt wird. Reitstall-Mitarbeiterin Christina Mausolff hat das Programm, das sich am Rahmenplan der Ausbildung zum „Pferdewirt“ orientiert, selbst entwickelt. Anschließend erwirkte sie gemeinsam mit Jochen Häger, in Bethel Experte für die Inklusion auf dem Arbeitsmarkt, die Zertifizierung bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, und führte auch die Lerneinheiten in Theorie und Praxis durch. Nach dem Abschluss des ersten Jahrgangs steht nun der zweite schon in den Startlöchern. In genau einem Jahr werden drei weitere junge Menschen aus Bethel ihren Abschluss angehen. Finanziell ermöglicht wurde das Projekt mit einer Spende von Rolf und Gerda Schopf.


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