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14.09.2012

Neue Wanderausstellung „menschlich.Bethel“


Die Vielfalt bekommt Gesichter

Hamburg/Bielefeld. Ein Senior am Schlagzeug trommelt mit sichtlich viel Spaß und schaut dem Betrachter keck in die Augen; ein Mädchen schmiegt sich an das struppige Fell eines Esels und flüstert ihm in die großen Ohren – mit ebenso ausdrucksstarken wie überraschenden Bildern aus der Altenhilfe, der Jugendhilfe und den weiteren Angeboten einer der größten diakonischen Einrichtungen Europas soll die neue Wanderausstellung „menschlich.Bethel“ ihre Besucher fesseln. Die großformatigen Fotos werden von kurzen, informativen Texten begleitet.

Am Sonntag, den 14. Oktober wird die Wanderausstellung in der Hauptkirche St. Petri offiziell mit einem Gottesdienst mit Hauptpastor Christoph Störmer (St. Petri) und Pastor Christian Sundermann (Geschäftsführer Bethel im Norden) eröffnet. Sie kann vom 14. Oktober bis 4. November in der Hauptkirche St. Petri besucht werden. Die Öffentlichkeitsreferenten Diakon Axel Schulz sowie Tobias Borth sind vom 14. bis 15. Oktober vor Ort.

Die Menschen und Szenen auf den Fotografien stehen beispielhaft für die vielfältigen Betheler Hilfeangebote. Die neue Wanderausstellung ist nach therapeutischen Schwerpunkten strukturiert. Auf fünf Inseln wird die Arbeit Bethels anhand der Themen „Musik“, „Sport“, „Natur und Tiere“, „Arbeit und Beschäftigung“ sowie „Kunst und Theater“ vorgestellt. Eine sechste Ausstellungsinsel gibt Einblick in die Geschichte der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und zeichnet ein kurzes Porträt ihres Namensgebers Pastor Friedrich von Bodelschwingh. Zu der Ausstellung gehört auch eine interaktive Multimedia-Insel.

Die Wanderausstellung erhebt bewusst keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie bietet lediglich „Schlaglichter“ und soll vor allem übersichtlich sein. Ausführliche Informationen gibt es in der detaillierten Begleitbroschüre. Der Titel der neuen Wanderausstellung „menschlich.Bethel“ wurde im Einklang mit den bundesweiten Plakat-Kampagnen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel gewählt. Um auch das internationale Publikum zu erreichen, ist es mittlerweile die zweite Wanderausstellung in Folge mit englischen Begleittexten.

Durchschnittlich 25000 Menschen an sechs bis zehn Standorten werden jedes Jahr über die Wanderausstellung erreicht. Bevorzugte Standorte sind vor allem touristisch interessante Kirchen. Aber auch in öffentlichen Gebäuden oder Kulturzentren wird sie aufgebaut, um die diakonische Arbeit Bethels zu präsentieren und Lobbyarbeit für behinderte und benachteiligte Menschen zu leisten.

Die neue Wanderausstellung „menschlich.Bethel“ ist von Sonntag, 14. Oktober bis Sonntag, 4. November 2012 in der Hauptkirche St. Petri, Bei der Petrikirche 2, 20095 Hamburg zu sehen.

Die Öffnungszeiten sind montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10 – 18.30 Uhr, mittwochs von 10 – 19 Uhr, samstags von 10 – 17 Uhr und sonntags von 9 – 20 Uhr.

Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel setzen sich für behinderte, kranke, alte und sozial benachteiligte Menschen ein. Bethel ist mit seiner über 140-jährigen Geschichte geprägt durch die Ideen der Pastoren Friedrich und Fritz von Bodelschwingh. Sie wollten Menschen Hilfe geben, die woanders auf verschlossene Türen stießen. Aus dieser Idee heraus sind heute in sechs Bundesländern Arbeits- und Betreuungsangeboten entstanden. Leben und Arbeiten in Bethel basieren auf dem Grundsatz, dass jeder Mensch seine von Gott gegebene Würde hat. Das heutige Selbstverständnis Bethels kommt in der Vision „Gemeinschaft verwirklichen“ zum Ausdruck: Alle Menschen in ihrer Verschiedenheit leben selbstverständlich zusammen, lernen und arbeiten gemeinsam. Heute bestimmt die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung die diakonische Arbeit.

Zu den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel gehören Kliniken und Heime, Schulen und Kindergärten, Wohngruppen, Betriebe, Werkstätten und Werktherapien sowie Ausbildungsstätten. Die diakonische Arbeit steht heute vermehrt im Zeichen einer Ergänzung stationärer durch ambulante Hilfeangebote.  Über 180 000 Menschen werden jährlich von den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel behandelt, betreut, beraten und gefördert. Mehr als 16.000 Mitarbeiter sind in den Einrichtungen Bethels in sechs Bundesländern beschäftigt.


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