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09.01.2009

Neuer Träger für einzige Kurzzeit-Einrichtung in Paderborn


Über das neue Bethel-Angebot in Paderborn freuen sich (v.l.) Hans-Gerd Daubertshäuser, Geschäftsführer der Betheler Behindertenhilfe, Claudia Henkies, Leiterin der Kurzzeitbetreuung Wilhelmshöhe, Reinhard Tölke vom „Unterstützten Wohnen Paderborn“ und Regionalleiter Detlef Hülsmann. Foto: Robert Burg

Anna-Katharina Kringel (l.) besucht die Betreuungseinrichtung Wilhelmshöhe regelmäßig. Krankenschwester Katja Schenk macht mit der 23-Jährigen Spiele, die ihre Motorik schulen.

Paderborn/Bielefeld-Bethel. Kur, Krankheitsfall oder schlichtweg Pause – Eltern, die ihre behinderten Kinder zu Hause pflegen und betreuen, brauchen manchmal eine Auszeit. Damit die Kinder trotzdem gut versorgt werden, gibt es unterstützende Angebote wie die Kurzzeitbetreuung Wilhelmshöhe in Paderborn. Seit dem 1. Januar wird die Einrichtung am Thunemeiershof 34 von den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel getragen.

„Wir konnten ein gut laufendes Haus übernehmen“, freut sich Hans-Gerd Daubertshäuser, Geschäftsführer der Betheler Behindertenhilfe. Die „Wilhelmshöhe“ sei bei Angehörigen von behinderten Menschen als verlässliches Angebot bekannt. Die Einrichtung wurde 1999 als Kurzzeitpflege für Kinder und Jugendliche mit Behinderung neu gebaut und eröffnet. Übernommen hat Bethel den Betrieb von der „Caritas Wohn- und Werkstätten Paderborn“; viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wilhelmshöhe sind zum neuen Träger gewechselt. „Durch ihre große Bereitschaft, sich auf den neuen Dienstgeber einzustellen, ist für die Kurzzeitgäste und deren Angehörige ein fließender Übergang gewährleistet“, unterstreicht Hans-Gerd Daubertshäuser.

Insgesamt stehen 15 Plätze für Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Manche Gäste kommen nur über das Wochenende, andere wohnen über einen längeren Zeitraum in der Einrichtung. Demnächst soll es in der einzigen Kurzzeit-Einrichtung im Kreis Paderborn auch dauerhafte Wohnplätze geben für Kinder und Jugendliche, vor allem mit komplexen Mehrfachbehinderungen. „Die Lage hier ist ideal“, betont Detlev Hülsmann, in der Betheler Behindertenhilfe Regionalleiter für Westfalen. „Das Haus liegt mitten in einem Wohngebiet, die öffentlichen Verkehrsanbindungen sind ausgezeichnet, und der Padersee ist nur einen Steinwurf entfernt.“

Die Wilhelmshöhe erweitert das Spektrum der bereits bestehenden ambulanten und stationären Bethel-Angebote im Kreis Paderborn. Hier gibt es bereits Wohngruppen für erwachsene Menschen mit Behinderung. Zudem unterstützt ein ambulanter Dienst mehr als 50 Menschen, die zwar in eigenen Wohnungen leben, aber auf Hilfe angewiesen sind. Des Weiteren wird – in zentraler Lage und in unmittelbarer Nähe zu einer bestehenden Betheler Wohngruppe – ein neues Beratungs- und Begegnungsangebot für Menschen mit Behinderung entwickelt. Insgesamt sind in Paderborn 25 Bethel-Mitarbeitende mit pflegerischer oder pädagogischer Qualifikation im Einsatz.

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