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02.10.2020

NRW Schul- und Bildungsministerin besucht Bethel


Im Berufskolleg Bethel informierten die angehenden Heilerziehungspflegekräfte Marcel Heyer (vorne liegend, v. l.) und Esra Kali Ministerin Yvonne Gebauer in Begleitung von Bethels Vorstandsvorsitzendem Pastor Ulrich Pohl über ihre Ausbildung. Foto: Christian Weische

Lernen mit und ohne Behinderung

Bielefeld-Bethel. Über Unterrichtskonzepte und besondere Bildungsangebote für Menschen mit und ohne Behinderung hat sich Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel informiert. Am Berufskolleg Bethel und an der Mamre-Patmos-Förderschule tauschte sie sich mit Schülerinnen und Schülern, Schulleitungen und dem Bethel-Vorstand aus.

Schülerinnen und Schüler der Mamre-Patmos-Schule berichteten der Ministerin von ihren Erfahrungen in der Berufsorientierungsstufe ihrer Schule.  Die Berufsorientierungsstufe soll die Jugendlichen mit Behinderung auf das Leben als junge Erwachsene vorbereiten, sie in ihrer Berufswahl unterstützen und damit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben beitragen. Um die Berufswahl nach der Schule zu erleichtern gibt es für die Jugendlichen neben den Unterrichtseinheiten auch Praktika, in denen sie sich in verschiedenen Berufsfeldern ausprobieren können. Im Anschluss besuchte Yvonne Gebauer das Berufskolleg Bethel. Hier berichteten Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Heilerziehungspflege von der Möglichkeit, sich im Rahmen eines besonderen Weiterbildungsangebotes berufsbegleitend zur Fachkraft ausbilden zu lassen.

„Es ist beeindruckend, mit welch breit gefächertem Schulprogramm die Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung hier individuell begleitet und unterstützt werden. Dank des Einsatzes und des Engagements der Lehrkräfte und der gesamten Schulgemeinschaft wird in Bethel das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen täglich gelebt. Die Konzepte für den Übergang in einen Beruf zeigen, welch vielfältige Ausbildungschancen für Menschen mit Behinderungen möglich sein können“, so Ministerin Yvonne Gebauer bei ihrem Besuch.

Begleitet wurde die Ministerin bei ihrem Besuch unter anderem von Bethels Vorstandsvorsitzendem Pastor Ulrich Pohl. „Schulen sind wichtig für die Zukunftssicherung – auch die der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel“, sagte Pastor Pohl. „Darum bieten wir von der Förderschule bis zum Berufskolleg, von der Sekundarschule über das Gymnasium bis hin zu Studienplätzen eine Vielzahl an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten an.“ Die Zukunftssicherung sei auch der Grund dafür, warum Bethel in den vergangenen Jahren mit Unterstützung der Stadt und des Landes große Beträge in die Schulen investiert habe, erklärte Pastor Pohl weiter. 

2019 besuchten mehr als 7.500 Menschen mit und ohne Behinderung Bethels Schulen, Ausbildungs- und Kindertagesstätten. Insgesamt wurden 2019 mehr als 230.000 Menschen durch Einrichtungen Bethels behandelt, betreut, beraten, gefördert, unterrichtet und ausgebildet. Mit rund 20.000 Mitarbeitenden ist Bethel eine der größten diakonischen Einrichtungen Europas.


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