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29.10.2010

Plakate “menschlich.Bethel“ in Ostwestfalen


Tobias Modersohn (v.r.), Geschäftsführer der Westfa-Werbung, Plakatierer Ersoy Ulus und Bethel-Pressesprecher Jens U. Garlichs freuen sich über eines der ersten Plakate in Herford. Foto Reinhard Elbracht

Auftakt zur bundesweiten Großflächenplakatierung in Herford 

Bethel/Herford. Auf mehreren tausend Plakatwänden machen die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel jetzt quer durch Deutschland Werbung für ihre diakonische Arbeit. Der gewählte Slogan für die Großflächenplakate lautet „menschlich.Bethel“. An der Mindener Straße in Herford sorgt seit Wochenmitte eines der Bethel-Plakate für Aufmerksamkeit. Ein großformatiges Schwarz-Weiß Foto zeigt eine Mutter mit ihrem dreijährigen epilespiekranken Kind, das einen Schutzhelm trägt. Das Kind wird im Epilepsie-Zentrum Bethel in der Klinik Kidron behandelt.  

Das Bild steht über einem roten Querstreifen mit der Aufschrift „menschlich.Bethel“. Dieser Slogan beschreibt die diakonische Arbeit in Bethel umfassend. In nur zwei Worten: Hier sind Menschen für Menschen da und engagieren sich im Miteinander ohne Unterschiede; der Gedanke der Nächstenliebe wird in die Tat umgesetzt. Es gilt, für Menschen, die mit Einschränkungen leben müssen, oder die krank sind, so viel Betreuung, Unterstützung oder Assistenz zu ermöglichen, wie nötig. In den Einrichtungen und Diensten Bethels stehen Menschen, die Hilfe brauchen im Mittelpunkt – Menschen die sie betreuen und unterstützen, stehen ihnen zur Seite.  

In Herford fand jetzt der Auftakt zu der bundesweiten Informationskampagne der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel statt. Auf rund 13.500 Werbeflächen informiert Bethel in den kommenden Wochen über Menschen mit Behinderung. Bethel will in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für diese relativ große Gruppe der Gesellschaft stärken. Rund zehn Prozent aller Menschen in Deutschland haben eine Behinderung.  

Mit zwei unterschiedlichen Motiven werden auf den Großflächenplakaten die Krankheit Epilepsie und die Altenhilfe bildlich dargestellt. Rund ein Prozent der Bevölkerung ist von Epilepsie betroffen. Mit dem Epilepsie-Zentrum Bethel in Bielefeld und dem Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg haben die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zwei bundesweit führende Diagnose- und Therapiezentren für Epilepsie. - In der Altenhilfe betreut Bethel in zahlreichen Einrichtungen Menschen in Ostwestfalen, Niedersachsen, Bremen, Berlin und Brandenburg. Die Zahl der Nachfrage nach Plätzen steigt aufgrund der demographischen Entwicklung; mit höherem Lebensalter nimmt auch die Zahl der Menschen mit Behinderung zu. 

In Herford und in Bünde bietet Bethel in verschiedenen Einrichtungen und Diensten stationäre und ambulante Betreuung, Familienunterstützung  sowie Beratung und Begegnungsstätten für benachteiligte oder behinderte Menschen an.  

Die Plakataktion ist für die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel nur möglich aufgrund der großzügigen Unterstützung zweier großer Außenwerbeunternehmen die für die gemeinnützige Einrichtung Bethel die Werbeflächen zu sehr günstigen Bedingungen zur Verfügung stellen. Die in Herford ansässige Westfa-Werbung Modersohn GmbH + Co. KG setzt die Bethel-Informationskampagne in Ostwestfalen um. Die Zusammenarbeit zwischen Bethel und Westfa findet zum ersten Mal statt.


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