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30.04.2014

Reger Austausch zwischen den Generationen


Waren am Projekt „Jugend denkt Bethel“ im Friedrich-Wasmuth-Haus beteiligt: Schülerinnen und Schüler der Hannoveraner Ludwig-Windthorst-Realschule, Bewohner sowie Mitarbeitende des Friedrich-Wasmuth-Hauses sowie die Öffentlichkeitsarbeit Bethel. Foto: Ingolf Semper

„Jugend denkt Bethel" zu Besuch im Hannoveraner Friedrich-Wasmuth-Haus

Hannover-Stöcken/Bielefeld-Bethel. Vom 24. bis 30. April, an insgesamt fünf Schultagen, besuchten Schülerinnen und Schüler der Hannoveraner Ludwig-Windthorst-Realschule die Altenhilfeeinrichtung Friedrich-Wasmuth-Haus in Stöcken. Im Rahmen des Projektes „Jugend denkt Bethel" lernten die zwölf Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs die Lebenssituation der Bewohnerinnen und Bewohner in dem Seniorenheim des Unternehmensbereichs Bethel im Norden kennen. Sie entwickelten gemeinsame Aktionen, begleiteten sie in ihrem Alltag und erhielten zum Schluss Informationen zu verschiedenen Berufen im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens.

Für Tobias Borth, Öffentlichkeitsreferent in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel geht es in erster Linie darum, den jungen Menschen den Alltag der älteren Generationen näherzubringen: „Und schon die ersten beiden Tage haben gezeigt, wie beide Seiten voneinander profitieren", so Tobias Borth, der verantwortlich für das Projekt „Jugend denkt Bethel" in dieser Hannoveraner Altenhilfeeinrichtung ist. Die Schülerinnen und Schüler haben beispielsweise Interviews mit einigen Bewohnern geführt, diese Informationen gesammelt und so Aktivitäten entwickelt, die sie gemeinsam mit den Bewohnern durchführen werden. Dazu gehören Angebote wie eine Lesestunde, Malen nach Zahlen, Basteln, Musikquiz oder auch Backen und noch vieles mehr.

Für die Schülerinnen und Schüler sei das eine tolle Gelegenheit, die theoretischen Inhalte des Unterrichtsprofils „Gesundheits- und Sozialwesen" in die Praxis umzusetzen, sagt die verantwortliche Lehrerin Katja Nolte. „Sie erleben hier ganz tolle Begegnungen, bekommen sofort Rückmeldungen und schauen auch einmal hinter die Kulissen eines wichtigen Arbeitsbereiches“, so Katja Nolte. Und auch Einrichtungsleiter Frank Nebe hat bisher nur positive Rückmeldungen aus der Bewohnerschaft des Friedrich-Wasmuth-Hauses bekommen: „Es ist schon schön zu sehen, wie schnell und gut sich die beiden Generationen verstanden und gemeinsam viele interessante Ideen entwickelt haben“.


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