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09.09.2016

Schulträger Bethel


Schullandschaft wird gestrafft, Gebäude werden modernisiert

In den kommenden drei bis vier Jahren werden die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel als Träger privater Ersatzschulen rund 10 Millionen Euro in die Modernisierung und Weiterentwicklung ihrer Schulen in der Ortschaft Bethel investieren. Dies hat der Bethel-Vorstand aufgrund einer umfassenden Gebäudeanalyse der Schulstandorte jetzt beschlossen. In der Folge wird das Berufskolleg Bethel am Zionswald umfassend modernisiert; hier werden künftig alle beruflichen Bildungsgänge (Heilpädagogik, Sozialpädagogik, Gesundheitswesen), die derzeit noch auf vier Standorte verteilt sind, zusammengefasst. Die Sekundarstufe II des Gymnasiums zieht dann vom Zionsberg an den Standort Rehwiese; dafür wird dort ein neuer Anbau an das Gymnasium errichtet.

Gleichzeitig wurde auch beschlossen, dass die Sekundarschule Bethel keine neuen Schüler mehr aufnimmt, sondern mit dem Schulabschluss der jetzigen Schüler im Sommer 2022 ausläuft. Die für diese Schule künftig notwendige bauliche Modernisierung und Erweiterung übersteigt die finanziellen Möglichkeiten Bethels. Zusätzlich zu den genannten 10 Millionen Euro investiert Bethel noch rund 3,9 Millionen Euro in den Bau der neuen Dreifachturnhalle am Quellenhofweg.

Mit diesen Investitionen ist eine Straffung, gleichzeitig aber auch eine qualitativ gute Weiterentwicklung der Betheler berufsbildenden und gymnasialen Schulen verbunden. Im Gymnasium soll zudem der inklusive Unterricht ausgebaut werden. In den vergangenen Jahren wurden bereits 7,2 Millionen Euro in zwei neue Schulgebäude (2009 und 2012) der Friedrich-v. Bodelschwingh-Schulen An der Rehwiese investiert. Mit den jetzt geplanten Baumaßnahmen werden das Gymnasium künftig An der Rehwiese und das Berufskolleg künftig Am Zionswald an jeweils einem Standort konzentriert. – Mit ausschlaggebend für diese Entwicklungsplanung ist die Reduktion des städtischen Schulzuschusses aus Bielefeld an Bethel bereits in den vergangenen Jahren um jährlich rund 600.000,- Euro.

Die Stadt Bielefeld ist im Gespräch mit Bethel über diese Entwicklung informiert worden. Die Sekundarschule Bethel ist derzeit die einzige ihrer Art in Bielefeld und wird sehr gut angenommen. Der Rat der Stadt hatte bereits die Errichtung einer städtischen Sekundarschule in eigener Trägerschaft beschlossen. Die Sekundarschule Bethel hat zurzeit rund 325 Schülerinnen und Schüler, sowie 22 Lehrkräfte. Sie wurde zum Schuljahr 2013/14 eingerichtet.

 


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