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25.01.2011

Spenden-Sammlung zum Ruhestand:


Anton Schäfers (l.) ließ sich bei seinem Bethel-Besuch von Ulrike Lübbert und dem Betheler Spendenreferent Klaus Hofemeier über das Kinderhospiz-Projekt informieren. Foto: Paul Schulz

Ex-Regierungsvizepräsident Schäfers unterstützt das Kinderhospiz Bethel 

Bielefeld-Bethel/Horn-Bad Meinberg. Anlässlich seines Ruhestandes hat der ehemalige Regierungsvizepräsident Anton Schäfers rund 3.800 Euro für das Kinderhospiz Bethel gesammelt. Der 65-Jährige Horn-Bad Meinberger hatte Freunde und ehemalige Kollegen aufgerufen, zu seiner Pensionierung auf Geschenke zu verzichten und stattdessen das Betheler Neubauprojekt für sterbenskranke Kinder finanziell zu unterstützten.  

78 Einzelspender haben zu der Summe beigetragen. „Wir wollen damit unser Mitgefühl für betroffene Familien zum Ausdruck bringen. Mit der Idee des Kinderhospizes kann sich jeder identifizieren“, sagte Anton Schäfers bei seinem Besuch in Bethel. In Begleitung seiner Ehefrau Anita Schäfers und von Kinderhospiz-Leiterin Ulrike Lübbert besuchte der Horn-Bad Meinberger unterschiedliche Einrichtungen sowie die Baustelle des Kinderhospizes in Bethel. 

Im Frühjahr 2012 soll das Kinderhospiz Bethel eröffnet werden. In der Einrichtung mit zehn Plätzen werden unheilbar kranke Kinder und ihre Familien in einfühlsamer Geborgenheit versorgt, entlastet und begleitet. Es dient nicht der Kurzzeitpflege, sondern soll Eltern und Geschwistern gemeinsam mit den Kindern eine Zeit der Entspannung bieten. Das Kinderhospiz begleitet betroffene Familien bereits nach der Diagnose der Krankheit möglichst langfristig und stärkt so das alltägliche Zusammenleben mit dem kranken Kind. 

Das Kinderhospiz Bethel wird ausschließlich mit Spendenmitteln errichtet. Die Kosten betragen 4,9 Millionen Euro. Nähere Informationen über das Projekt finden Interessierte im Internet unter www.kinderhospiz-bethel.de.


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