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24.03.2016

Staatssekretär diskutiert mit Schülern in Bethel


Foto: Paul Schulz

Wie geht es weiter mit der Zuwanderung?

Bielefeld-Bethel. Integration ist sein Spezialgebiet. Und deshalb kam Thorsten Klute, Staatsekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, jetzt nach Bethel. Mit 25 Schülerinnen und Schülern diskutierte er über die Chancen der Zuwanderung. Zuvor hatten die Jugendlichen verschiedene Einrichtungen in Bethel besucht und sich mit den Themen Alter, Behinderung und Migration auseinandergesetzt. In der Betheler Clearingstelle für junge unbegleitete Flüchtlinge hatten sie Gelegenheit, sich mit Gleichaltrigen zu unterhalten. „Integration ist ein Ausdauersport wie der Triathlon. Die drei Disziplinen sind Bildung, Arbeit und Wohnen“, sagte Thorsten Klute. Dass Integration gelingen könne, werde am Beispiel der Spätaussiedler deutlich. Sie zogen in den 1990er-Jahren aus den Staaten des „Ostblocks“ nach Deutschland zu. Heute wohnen und verdienen sie nicht schlechter als der Durchschnitt der Bevölkerung. Die erfolgreiche Integration habe auch mit der Wohnsitzauflage zu tun, ist sich der Staatssekretär sicher. Denn damit könne die Bildung von Ghettos verhindert werden.

Die Schülerinnen und Schüler waren im Rahmen des Projekts „LernFerien NRW – Begabung fördern“ nach Bethel gekommen. Das Projekt wird vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie der Gewerbeförderstelle des Handwerks veranstaltet. Daran teilnehmen können besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW. In diesem Jahr waren es 355 junge Menschen. Eine der Gruppen absolvierte ein Programm während der ersten Ferienwoche in Bielefeld. Zusammengestellt hatte es Angelika Galen (r.), Inhaberin des Instituts LernCoaching in Versmold. In Bethel trafen sie unter anderem (v.l.) Staatssekretär Thorsten Klute, Bethelvorstand Prof. Dr. Günther Wienberg und den Leiter des Arbeitsfeldes „Junge Menschen in Bielefeld“, Michael Walde. Auch im Naturkundemuseum und in der Fachhochschule des Mittelstands sammelten die jungen Menschen neue Denkanstöße.


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