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13.12.2011

Stadt Liebenwalde und Hoffnungstaler Stiftung Lobetal planen Senioreneinrichtung


Freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Liebenwalder Senior/innen: Bürgermeister Jörn Lehmann (2.v.l.) und die stellv. Bürgermeisterin Martina Schnur (l.) sowie die Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Pastor Dr. Johannes Feldmann und Martin Wulff. Foto: Lobetal

Lobetal/Liebenwalde. Die Stadt Liebenwalde (Landkreis Oberhavel) und die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal wollen gemeinsam Angebote für die Betreuung von Menschen im höheren Lebensalter schaffen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am 12. Dezember 2011 in Lobetal unterzeichnet.  

In den nächsten Jahren will die Stadt eine Senioreneinrichtung mit bis zu 70 Plätzen für pflegebedürftige oder demenzkranke Menschen bzw. für Altersgerechtes Wohnen errichten. Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal als erfahrener Anbieter der Altenhilfe beabsichtigt, die Trägerschaft über die „Senioreneinrichtung Liebenwalde" (Arbeitstitel) zu übernehmen.  

„Es geht darum, Angebote für alte Menschen zu schaffen, damit sie in ihrem gewohnten Wohnumfeld selbstbestimmt bis ins hohe Alter leben können", erläuterte Pastor Dr. Johannes Feldmann. Er verwies auf bereits vorhandene Angebote der Stiftung in der Region, z. B. in Zehdenick, mit denen eine Verknüpfung hergestellt werde. „Wir wollen, dass jede/r in einer eigenen Wohnung mit eigener, bezahlbarer Mietleistung wohnen und Pflegeleistungen nach Bedarf in Anspruch nehmen kann", bekräftigte Martin Wulff. Nach Einschätzung von Dieter Döbler, Referent Altenhilfe der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, wird der Bedarf an seniorengerechten Wohnungen in den nächsten Jahren weiter steigen. 

Bürgermeister Lehmann teilte mit, dass für das Vorhaben ein städtisches Grundstück an der Kreuzung Berliner Straße / Ernst-Thälmann-Straße bereitgestellt werde. Gegenwärtig laufe bereits ein Architektenwettbewerb. „Die Ergebnisse werden wir im Februar 2012 in einer paritätischen Kommission auswerten, und ich hoffe, dass der erste Spatenstich noch im gleichen Jahr erfolgen kann." Erste Anfragen von Interessenten der neuen Wohnangebote lägen ihm bereits vor. Die stellv. Bürgermeisterin, Martina Schnur, betonte, dass die örtliche Kirchengemeinde eng in das geplante Neubauvorhaben einbezogen sei.


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