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04.08.2014

Start in OWL: Demenz-Diagnostik mit Biomarkern


Presseeinladung

Bielefeld-Bethel. Mit einer brandneuen Diagnostik-Methode kommt das Ev. Krankenhaus Bielefeld (EvKB) der Demenz auf die Spur: Dank eines leicht radioaktiven Biomarkers können Nuklearmediziner jetzt erkennen, um welche Art der Demenz es sich handelt. Für etwa jeden zehnten Demenz-Patienten hat das großen Einfluss auf seine weitere Behandlung. Das EvKB ist eines von zwei Krankenhäusern in Deutschland, das diese neue Untersuchungsmethode in sein Diagnostik- und Behandlungsspektrum aufgenommen hat.  

Am EvKB steht für die Routineanwendung deutschlandweit erstmalig  für die klinische Anwendung ein neuartiger Biomarker zur Demenzdiagnostik zur Verfügung. Im EvKB werden bereits jetzt die ersten Patienten damit untersucht. Der Vorteil: Patienten, deren Demenz-Erkrankung mit den bisherigen Methoden nicht genau genug abgeklärt werden konnte, bringt die nuklearmedizinische Untersuchung eine präzise Diagnose. Damit erhalten auch diese Patienten die bestmögliche Weiterbehandlung. Bisher waren diese Untersuchungsergebnisse nur durch eine sogenannte Liquorpunktion, d.h. einen interventionellen Eingriff, möglich.

Wir freuen uns, Ihnen diese neue Untersuchungsmethode vorzustellen und ihre Auswirkungen auf die Behandlung von Patienten mit Einschränkungen der Hirnleistung zu erläutern.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein zu einem

Pressegespräch am Mittwoch, den 6. August 2014, um 13.30 Uhr im Johannesstift, Hörsaal, 7. Stock, Schildescher Straße 99, 33611 Bielefeld.

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Dr. Rainer Norden, Vorsitzender Geschäftsführer des EvKB
  • Dr. med. Christine Neumann, Chefärztin der Klinik für Nuklearmedizin im EvKB
  • Prof. Dr. med. Wolf-Rüdiger Schäbitz, Chefarzt der Klinik für Neurologie im EvKB

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