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29.04.2013

„Stolpersteine" für drei ermordete Bethel-Patienten


Presseeinladung

Bielefeld-Bethel. Erstmals sollen „Stolpersteine“ in Bielefeld-Bethel an drei im Nationalsozialismus ermordete jüdische Patienten erinnern. Der Kölner Künstler Gunter Demnig wird die Steine am 2. Mai verlegen. Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte des Öffentlich-Stiftischen Gymnasiums der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schulen haben die Lebensdaten der ermordeten Menschen recherchiert.

Wir möchten Sie einladen zu der

Verlegung der „Stolpersteine“ am Donnerstag, 2. Mai, um 16 Uhr an der ersten Station am Karl-Siebold-Weg 3 (Haus Bethanien) in Bielefeld-Bethel.

Anschließend werden die Steine an den beiden anderen Standorten am Haus Gilgal und am Haus Ebenezer verlegt. Im Haus Ebenezer am Ebenezerweg 5 endet die Aktion mit einer Andacht der Pastoren Bernward Wolf und Wolfgang Rosemeier sowie einem Gedankenaustausch.

Ein Stein erinnert an den 1917 in Köln geborenen Kurt Simon. Er wurde im September 1940 in die Heil- und Pflegeanstalt Wunstorf deportiert. Die weiteren „Stolpersteine“ erinnern an Hermann Federmann und Margot Hermine Reuter, die ebenfalls deportiert und ermordet wurden.


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