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26.03.2009

Träger und Aufsichtsrat unterstützen erfolgreich angelaufene Sanierung


Pressekonferenz 26. März 2009

Evangelisches Krankenhaus Bielefeld:

  • Thomas Oelkers, Aufsichtsratsvorsitzender Ev. Krankenhaus Bielefeld, Vorstand v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel
  • Karsten Gebhardt, stv. Aufsichtsratsvorsitzender Ev. Krankenhaus Bielefeld, Vorstandsvorsitzender Ev. Johanneswerk
  • Pastor Ulrich Pohl, Aufsichtsrat Ev. Krankenhaus Bielefeld, Vorstandsvorsitzender v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel
  • Dr. Heiner Meyer zu Lösebeck, Geschäftsführer Ev. Krankenhaus Bielefeld




Die Zukunft des Ev. Krankenhauses Bielefeld (EvKB) als evangelisches Krankenhaus ist gesichert; das Klinikum mit seinen drei Standorten in Bielefeld bleibt in der Trägerschaft der Diakonie. Heute zeigt sich, dass die Klinikfusion des Jahres 2005 die strategisch richtige Entscheidung war und die Zukunftsfähigkeit des EvKB langfristig sichert.

Mit der erfolgreich angelaufenen Sanierung geht es darum, rund 4 100 Arbeitsplätze zu sichern. Vor allem geht es aber auch darum, für die Bevölkerung in Bielefeld – und mit einigen Spezialdisziplinen auch für die Region – eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung in einer evangelischen Klinik sicherzustellen.

Nach rund 30 Millionen Euro Verlustübernahme und Investitionssicherung in den Jahren 2006 bis 2008 gibt es jetzt keine Alternative zur Wiederherstellung der Wirtschaftlichkeit des EvKB. Die Träger v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel und Ev. Johannneswerk können und wollen nicht auf Dauer Defizite decken.

Für den Jahresabschluss 2008 war für das EvKB ein Defizit in Höhe von 8,2 Millionen Euro geplant. Tatsächlich beläuft sich der Jahresfehlbetrag aber auf nur 6,4 Millionen. Euro. Nach dem Verlauf der ersten beiden Monate 2009 scheint zum Jahresende bereits ein ausgeglichenes Ergebnis möglich zu sein, sodass die Sanierungsmaßnahmen in relativ kurzer Zeit deutlichen Erfolg zeigen.

Aber erst wenn nicht nur ein ausgeglichenes, sondern ein positives Ergebnis vorgelegt wird, kann man allerdings von einer insgesamt erfolgreichen Sanierung der Klinik sprechen. Schließlich müssen aus dem normalen Klinikbetrieb Überschüsse erwirtschaftet werden, um Defizite aus der Vergangenheit auszugleichen und Investitionen für die Zukunft zu finanzieren.

Die seit 2008 steigenden Patientenzahlen belegen, dass das EvKB von der Bevölkerung gut angenommen wird und ein wichtiges Glied in der medizinischen Versorgungskette in Bielefeld ist. Darüber hinaus haben die Neurochirurgie, das Perinatalzentrum, die Schlaganfall-Therapie und das Epilepsie-Zentrum Bethel auch überregionale Versorgungsaufträge.

Die Strategie der Geschäftsführung für das Klinikum, „Sanierung durch Wachstum“, hat sich als erfolgreich bewährt, genügt allerdings alleine nicht.

Zur Sanierung gehören aber auch Einsparungen im allgemeinen Sachbedarf, im medizinischen Sachbedarf, in der Apotheke, bei ergänzenden Diensten und im Servicebereich. Zu den bereits laufenden oder noch bevorstehenden Maßnahmen gehören auch die Privatisierung von Serviceleistungen oder Ausgründungen entsprechender Bereiche. Hinzu kommen organisatorische Veränderungen und Umstrukturierungen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. Für eine erfolgreiche Sanierung sind diese Maßnahmen alternativlos; im Krankenhausbereich übrigens seit Jahren vielfach praktiziert als eine Reaktion auf steigende Gehälter bei gleichzeitig stagnierender Refinanzierung.

EvKB: Zahlen | Daten | Fakten

Die Evangelische Krankenhaus Bielefeld gGmbH (EvKB) entstand im Januar 2005 durch die Verschmelzung der Krankenanstalten Gilead gGmbH und des Ev. Johannes-Krankenhauses. Gesellschafter des neuen Krankenhauses sind die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel und das Ev. Johanneswerk, die beiden größten diakonischen Einrichtungen Europas.

Die Krankenhaus Mara gGmbH mit den Epilepsiekliniken des Epilepsie-Zentrums Bethel und dem Zentrum für Behindertenmedizin ist eine Schwestergesellschaft des EvKB. Sie ist eine Spezialklinik der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel. Die Geschäftsführung und alle weiteren Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung liegen beim EvKB.

Das EvKB und das Krankenhaus Mara sind gleichzeitig Mitglied von Valeo, dem seit 2003 bestehenden Verbund Evangelischer Krankenhäuser in Westfalen.

In der Klassifizierung nach dem Krankenhausplan des Landes Nordrhein-Westfalen ist das EvKB ein Haus der regionalen Spitzenversorgung mit insgesamt 1 499 stationären Betten, zuzüglich teilstationärer und ambulanter Angebote. In den 24 bettenführenden Fachabteilungen, 3 Belegabteilungen und 5 Instituten erwirtschaftete das EvKB im Jahr 2007 einen Umsatz von 213 Millionen Euro. In 2008 waren es nach aktuellem Stand 223 Millionen Euro. Die Anzahl der stationär behandelten Patientinnen und Patienten lag in 2007 bei 50 300 Fällen (Fallzahl) und in 2008 bei 51 115 Fällen.

Das EvKB und das Krankenhaus Mara beschäftigen insgesamt rund 4 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 475 Ärztinnen und Ärzte, annähernd 1 600 ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger bilden die größten Berufsgruppen. Hinzu kommen über 300 Auszubildende in der Krankenpflege, Altenpflegerinnen und -pfleger und Pflegehelferinnen. In der Hauswirtschaft sind rund 200 Mitarbeiterinnen tätig. Ein großer Teil der Einrichtungen befindet sich im Bielefelder Stadtteil Gadderbaum in der Ortschaft Bethel. Ein weiterer zentraler Standort ist das Johannesstift in Bielefeld-Schildesche.


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