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Buch "Niemanden und Nichts aufgeben"

„Niemanden und Nichts aufgeben – 150 Jahre Lazarus Diakonie"

Der Titel des vorliegenden Buchs „Niemanden und nichts aufgeben“ ist die zentrale Botschaft des Gründers der Lazarus-Diakonie, Wilhelm Moritz Boegehold. Er war seit 1863 Pfarrer in einem Berliner Bezirk, in dem es große Armut, gefährliche Seuchenerkrankungen aber wenig Hilfe gab. Deshalb fasste er den Plan ein evangelisches Krankenhaus mit Kapelle bauen zu lassen. Heil und Heilung hatte er dabei im Sinn. Weil er dafür qualifiziertes und gläubiges Pflegepersonal brauchte, gründete er auch ein Diakonissenmutterhaus.

Der Grundstein der Lazarus Diakonie wurde 1865 gelegt. Damit begann die 150-jährige wechselhafte Geschichte, die in dem 331 Seiten dicken Jubiläumsband beschrieben wird. Ob Krieg, Nationalsozialismus, Mauerbau oder Teilung – die Einrichtung an der Bernauer Straße stand jedes mitten im Zentrum der Ereignisse. In 13 Kapiteln schlagen die neun Autorinnen und Autoren einen Bogen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart 2015.

Seit Oktober 2012 ist die Lazarus-Diakonie in der Trägerschaft der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel mit Sitz in Bielefeld. Zu Lazarus gehören eine Pflegeinrichtung, Seniorenwohnungen, mehrere Pflegeschulen, das Diakonissen-Mutterhaus, ein stationäres Hospiz und die ambulante Hospizarbeit in Berlin sowie eine Seniorenwohnanlage in Bad Kösen und ein Altenpflegeheim in Waltersdorf im Zittauer Gebirge.

Jan Cantow und Jens Fischer (Hrsg.): „Niemanden und Nichts aufgeben – 150 Jahre Lazarus Diakonie“,  331Seiten, 30 Euro. Wichern-Verlag Berlin in Kooperation mit dem Bethel-Verlag Bielefeld 2015. ISBN 978-3-88981-390-9

 
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