Frau aus Hospiz mit Stift und Papier
Hilfefeld

Hospizarbeit

Das Leben bis zuletzt genießen können

Niemand möchte am Lebensende allein sein, und viele würden gerne bis zuletzt in ihrer vertrauten Umgebung leben. Deshalb bietet Bethel an, Menschen durch eine ambulante Palliativpflege zu begleiten. Wenn keine Freunde und Angehörigen vor Ort sind, die den Weg bis zuletzt mitgehen können, helfen unsere Hospize weiter, in denen Mitarbeitende den Gästen Tag und Nacht zur Seite stehen. Mit diesen stationären Angeboten ist Bethel in Bielefeld, Dortmund, Leipzig, Berlin und Bad Neuenahr vertreten.

Neben den Palliativdiensten und Hospizen gehören besonders geschulte Mediziner und viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zum Netz der Hilfen in Bethel. Für sie und auch für Angehörige oder Freunde werden Kurse angeboten, die den Umgang mit der Situation erleichtern sollen. Auch Seelsorge oder Trauerbegleitung kann unterstützen und Zuversicht schenken.

Schließlich darf niemand, der am Ende des Lebens steht, an den Rand der Gesellschaft geraten.

Zeit kann man nicht anhalten – aber nutzen

Wie viel Zeit ihr noch bleibt, weiß sie nicht. Es ist Frühling. Sonnenstrahlen wärmen die Haut. Die Bäume leuchten maigrün. Und im Park duften die Maiglöckchen. „Leider kann man die Zeit nicht anhalten", sagt die zierliche Frau und blickt aus dem Fenster. Vor ihr liegt eine Schafweide. Lämmer tollen. Ein Wäldchen grenzt an. In dem kleinen Betheler Hospiz ist nichts von der Großstadt zu spüren. Hier wird Petra Schoeps leben - bis zuletzt. Denn die 62-Jährige ist unheilbar an Krebs erkrankt.

Frau aus Hospiz mit Blumen
»Der Tod gehört eines Tages zum Leben. Wann, das bestimmt der liebe Gott dort oben.«
Petra Schoeps | Bewohnerin eines Betheler Hospizes

Die Wochen, Tage, Stunden, die ihr bleiben, möchte sie mit Leben füllen. Noch einmal möchte sie ein Konzert hören, draußen auf der Terrasse vorm Hospiz.

So wie vor Kurzem, als eine Pianistin Lieder der Beatles spielte. "Ich mag aber auch Udo Jürgens und alte Schlager", sagt Petra Schoeps. Das Gehen und vieles andere fällt ihr inzwischen schwer. Deshalb ist sie froh darüber, dass sich viele Menschen darum kümmern, dass es ihr gut geht.

"Es sind so liebevolle und herzliche Leute", sagt sie dankbar und ergänzt: "Der Tod gehört eines Tages zum Leben. Wann, das bestimmt der liebe Gott dort oben."

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Frau aus Hospiz mit Blumen

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