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Der Patient steht im Mittelpunkt

Zuwendungen in Höhe von 1.592.175,00 Euro ermöglichten dem Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) erweiterte Angebote in Diagnostik und Therapie, die über die Regelleistung der Kostenträger hinausgehen. Insgesamt wurden 27,32 Stellen für Pflegekräfte und Mediziner finanziert für eine noch bessere Betreuung der Patientinnen und Patienten sowie für speziell ausgerichtete Therapien, insbesondere in den Bereichen Geriatrie, Onkologie sowie der Pädiatrie/Kinder- und Jugendmedizin – hier speziell die Frühgeborenen-Medizin und die Therapie krebskranker Kinder. Die zusätzlichen Mittel machen zum Beispiel eine deutlich weitergehende Betreuung der kleinen Patienten durch Pflegekräfte  und Ärzte rund um die Uhr möglich. Auch konnten hier besondere Angebote, wie der Einsatz von Musiktherapeuten, durch Spenden ermöglicht werden.

Ebenfalls aufgrund von Spenden ist es möglich, dass sich das EvKB besonders um die Belange von älteren Patientinnen und Patienten kümmern kann. Denn gerade bei Menschen in hohem Alter gehen Erkrankungen und damit verbundene Krankenhausaufenthalte häufig mit Nebeneffekten wie Verwirrtheitszuständen einher. Eine besonders schwere Ausprägung davon ist das Delir, von dem rund zehn Prozent aller über 70-jährigen Patienten betroffen sind. Dank der umfangreichen Forschung und eines speziellen Delir-Präventionsprogramms konnte die Erkrankungsquote am EvKB in den von diesem Programm versorgten Bereichen von acht auf zwei Prozent gesenkt werden.

Diese Versorgung fortzuführen und noch besser auf die besonderen Bedürfnisse älterer Patientinnen und Patienten einzugehen, ist  Ziel des Projekts "Erkennen und Handeln – Ein Krankenhaus für vulnerable ältere Menschen". Es erweitert den bestehenden Fokus und bezieht dabei alle Standorte des EvKB mit ein. Untersucht wird zum Beispiel, wie sich durch das frühzeitige Erkennen von weiteren Risikofaktoren wie der körperlichen Gebrechlichkeit oder Verhaltensauffälligkeiten die Gefahr für Folgeerkrankungen minimieren lässt. Für das Projekt wurden im vergangenen Jahr Spenden in Höhe von 135.000,00 Euro verwendet.

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